Die Große Woche war eine harte Woche für Jockey William Mongil. Wenig lief zusammen in der ersten Hälfte des Meetings. Dann musste er die für ihn bittere Nachricht verkraften, dass er seinen Stalljockey-Posten 2007 bei Peter Schiergen an Andrasch Starke verlieren wird. Zukunft unklar, Rückkehr nach Frankreich möglich, so lauteten die Schlagzeilen.
Doch nach dem Erfolg mit Quijano im Ausgleich I schaffte der Franzose ein versöhnliches Finale, denn mit dem Ebbesloher Silex (Foto) schnappte er sich nach einem genialen Meister-Ritt auch den Preis von Schlenderhan.
Das mit 30.000 Euro dotierte Listenrennen über die Meile wurde eine Beute des Zilzal-Sohnes, der im Frühjahr bereits eine ähnliche Prüfung in Mailand für die Zuchtstätte gewonnen hatte.
Der erste Meetings-Versuch hatte noch nichts eingebracht, doch nun läutete wieder die Siegglocke. Mit großen Reserven setzte sich Silex, den Peter Schiergen trainiert, als 258:10-Außenseiter gegen Shapira und Diable durch. Enttäuschend früh zog der 18:10-Favorit Santiango nicht mehr durch, gab sich als Sechster klar geschlagen.
Unmittelbar im Anschluss an dieses Rennen wurde Wilfried Schnitzler (Rennbahnsprecher seit 25 Jahren, wohnt seit einigen Jahren auf Teneriffa) in den Ruhestand verabschiedet. Geschäftsführer Wolfgang Stüber nahm die Ehrung persönlich vor, Schnitzler hatte sogar seinen Hund aufs Podest mitgenommen.











