Kurios war die Situation vor dem 3400 Euro-Altersgewichtsrennen über 1800 Meter am Sonntag in Dortmund: Denn der Fährhofer Lowenherz (Eduardo Pedroza/Andreas Wöhler) traf mit Libon (Alexander Pietsch/Kevin Woodburn) auf ein Pferd aus Fährhofer Zcht. Beide Pferde standen im kleinen Fünferfeld deutlich heraus, wobei Löwenherz vorher eigens zur Arbeit in Wambel weilte.
Gerne hätte man den Silvano-Sohn schon an Silvester in Neuss gesattelt, doch war die Prüfung damals ausgefallen, sonst hätte er möglicherweise dort das alleinige Championat für seinen Coach perfekt gemacht.
Beide Pferde, der 21:10-Co-Favorit Löwenherz und der drei Kilo mehr tragende, ihm am Toto bei einem Kurs von 16:10 aber vorgezogene Libon, setzten sich zu Beginn der Geraden auf 27 Längen von Sweet Cat (Dritte) ab.
Kurz schien Libon über den Gegner hinwegzuziehen, aber Löwenherz marschierte immer weiter und kam locker mit zwei Längen nach Hause. ‚Zweimal sind seine Rennen ausgefallen. Er könnte noch einmal auf Sand laufen‘, erklärte Daniel Krüger von der Stiftung Gestüt Fährhof, der vor Ort weilte.
In glänzender Verfassung agiert weiterhin Manuela Murke. Die junge Reiterin, die bei Torsten Mundry in Warendorf beschäftigt ist, hielt auf dem von Dragan Ilic trainierten Vengador in einem 1950 Meter-Handicap Start-Ziel einen sicheren Vorsprung vor dem Favoriten Barosch und Alrescha. Erstaunlich die Siegquote von 189:10 für den Handicap-Debütanten! Es war der erste Deutschland-Treffer eines Noroit-Nachkommen.










