Sie werden in den kommenden Wochen bei den Galoppveranstaltungen so etwas wie das Salz in der Suppe sein: Die Prüfungen für den Derby-Jahrgang. Am kommenden Sonntag in Krefeld werden zur Grasbahneröffnung gleich zwei Dreijährigen-Rennen angeboten, was diesem Premierentag sicherlich einen besonderen Reiz gibt, da auch zugleich Pferde aus Topquartieren an den Start kommen werden.
Auf der neutralen 1700-Meter-Distanz wird der von Mario Hofer trainierte King Arthur unter Höchstgewicht in die Startboxen einrücken. Sein zweiter Rang zu Pakal im Schweizer Auktionsrennen war eine Form mit Hand und Fuß.
Mit Gestüt Ebbeslohs Girolamo stellt sich der Halbbruder der Gruppe-Pferde Gereon und Goose Bay vor. Der von Peter Schiergen trainierte Sohn von Derby-Sieger Dai Jin steht auch im Aufgebot für das Dr. Busch-Memorial, sein Name findet man zudem auch in der aktuellen Starterliste für das Deutsche Derby. Bereits gewonnen hat Miley, der auf der neuen Sandbahn in Chantilly kürzlich mit großem Kampfgeist zu gefallen wusste.
Eine Nennung für das Dr. Busch.Memorial hat auch Red Ghost, der im letzten Jahr in Dortmund bereits vor König Arthur platziert war.
Die antrittsschnelle Garde im Derby-Jahrgang ist im vierten Rennen angesprochen. Mit Saphira (Andreas Wöhler), Al Malek (Mario Hofer) und Cherry Danon (Peter Schiergen) gehen drei Pferde auf 1400 Meter-Distanz, die auch Nennungen in klassischen Prüfungen haben.
Al Malek gestaltete seinen Erstauftritt Anfang Dezember gleich in einem gefälligen Erfolg um, der Anabaa-Sohn wusste nicht wenig zu überzeugen. Im Dezember war auch Saphira am Start, sie lief ebenfalls in Deauville auf der Allwetterbahn ein starkes Rennen und musste nur den Favoriten vor sich dulden. In Krefeld am Start war bereits Cherry Danon, die Anfang November in einem großen und bestimmt nicht schlechten Feld als Dritte auf Anhieb zu überzeugen wusste.
Mit dem ersten Lauf zum Pony-Championat startete man um 13.30 Uhr, auch die Freunde des Hindernissports kommen am Sonntag auf ihre Kosten. Mit neun Steeplern hat die über 3500 Meter führende Chase eine gute Besetzung gefunden. Das beste Handicap des Tages geht über 1700 Meter, es wird wieder interessant festzustellen sein, ob die über Winter am Start gewesenen „Dirt-Pferde“ ihre Konditionen gegen die Neueinsteiger in der Saison entscheidend in die Waagschale werfen können.
Wie immer in Krefeld reisen zahlreiche Gäste aus den benachbarten Niederlanden und Belgien in den Stadtwald. Wie zum beispiel auch in der Traloppo – Wettchance des Tages, die eine Auszahlung von 10.000 Euro in der Viererwette garantiert.












