Großaufgebot der Ställe für den Preis von Europa. So wie zu den allerbesten Zeiten ist der Kölner Jahreshöhepunkt aus quantitativem Blickwinkel eine grandios besetzte Gruppe-I-Prüfung. Dreizehn Hengste und Stuten sind am Start, darunter vier Gruppe-I-Sieger: Earl of Tinsdal, der im Übrigen zum vierten Mal in Folge im Kölner Jahreshöhepunkt in die Boxen einrückt, Girolamo, der vor zwei Jahren die Jubiläumsausgabe des Preises von Europa gewann, sowie Nymphea und Sirius und somit die beiden letzten Gewinner des Großen Preises von Berlin. Für einige Wochen stand auch Vif Monsieur im Status einer Gruppe-I-Siegers, womit der Bogen zur letztjährigen Auflage des Preises von Europa gespannt ist. Er verlor erst wenige Wochen nach der Entscheidung vor dem Renngericht in Köln diesen Titel, Meandre bekam seinen Sieg zurück.
Mit sechs Vertretern ist der Derby-Jahrgang sehr stark präsent, auch aus diesem Kreis könnte der Sieger kommen. Wer einen klaren Favoriten sucht, der wird nicht fündig werden. Die Gruppe-I-Prüfung ist auf dem Papier so offen, dass die ersten Festkurswetten bei den Favoriten mit 50:10 beginnen (Zum Langzeitmarkt). Für die Wetter ist der Preis von Europa darüber hinaus ein ganz großes Angebot, denn die Gruppe-I-Prüfung wird mit Viererwette und einer Garantiesumme von 20.000 Euro sowie einer Dreierwette mit 15.000 Euro Garantie als „Wettchance des Tages“ und als „Rennen mit Premiun Dreierwette“ entschieden.
Im zur Listen-Klasse zählenden Stutenpreis des Gestüts Winterhauch (25.000 Euro) über die Meile dürfte für die deutschen Ladies ein schwere Angelegenheit werden, denn mit Waikika, Slippers Best, vor allem aber Godolphins Dancing Sands kommen starke Französinnen in die Domstadt. Mehr zum Preis von Europa, sowie ein Interview mit Eckhard Sauren lesen Sie in der Sonntagsausgabe der „Sport-Welt“.










