Für den Stall Schwindelfrei bestreitet sie ihre Rennen, und am Montag wurde es ihren Gegnerin einmal mehr schwindelig. Denn die Dreijährige aus dem Stall von Hans-Albert Blume erlebte auf der Galopprennbahn in Köln ihren zweiten Top-Zahltag der Karriere.
2006 hatte die Lady bereits den renommierten Premio Dormello (Gruppe III) in Mailand auf ihr Konto gebracht. Erwartungegemäß galt Scoubidou, eine Tochter des einstigen Isarländer Danehill-Sohens Johan Cruyff, nun auch im Jean Harzheim-Rennen, einem Trial für den Preis der Diana (20.000 Euro, 1850 m) im Weidenpescher Park als 25:10-Favoritin.
Andreas Suborics hatte mit ihr bald schon einen Platz in der vorderen Gruppe des kleinen Sechserfeldes, das Waldliebe anführte. Mit viel Schwung trumpfte Scoubidou Mitte der Geraden an der Außenseite auf. Innen setzte die von weiter hinten kommende Ullmann-Stute Meridia kräftig nach. In der Bahnmitte blieb die Röttgenerin Naomia am Ball.
Kurz dachte man, Meridia könnte es packen, aber Scoubidou zog glänzend durch, kam überaus sicher hin und holte sich das beste Preisgeld von 13.000 Euro. Meridia verkaufte sich glänzend vor Naomia, während Loa Loa und Waldliebe ebenso wie Pasaquina nicht mehr in die engere Entscheidung eingreifen konnten.
Damit steht Scoubidou unmittelbar vor der 100.000 Euro-Gewinnsummen-Schallmauer. ‚Natürlich machen wir jetzt über weite Wege weiter, kündigte Hans-Albert Blume einen Start im Schwarzgold-Rennen an. ‚Sie ist ein richtig gutes Pferd‘, zollte auch Andreas Suborics der Siegerin viel Lob.









