„Ich war mir sicher, dass sie gewinnt“, sagte Andreas Wöhler, „sie war heute unverlierbar.“ Der Trainer der Super-Stute Mi Emma war alles anderes als überrascht von der Vorstellung der Darboven-Lady in den Akdov – 1000 Guineas. Mit neun Längen Vorsprung hatte sie das Feld im ersten Klassiker der Saison pulverisiert.
„Sie hast sich einfach noch einmal verbessert, hat einen richtigen Sprung gemacht“, sagte Wöhler, der Mi Emma an gleicher Stelle Ostern schon einmal erfolgreich vorgestellt hatte, „man muss auch sagen, dass Eddie einen sehr guten Job gemacht hat.“
Albert „Atti“ Darboven, selbstverständlich angereist, nahm denn mehr als zufrieden den voluminösen Ehrenpreis aus der Hand des Wodka-Oligarchen Rashit Shaikhoutdinov entgegen. „Es ist schon eine tolle Sache, weil ich das Pferd auch gezogen habe“, freute er sich, „aber wir hatten ja schon immer eine hohe Meinung von der Stute.“
Eine voluminöse Erscheinung ist die Tochter aus dem zweiten Jahrgang von Silvano sicher nicht, aber ein Pferd, das richtig laufen kann, das einen Rennkopf hat. „Wir haben keine festen Pläne mit ihr“, sagte Wöhler, „werden jetzt einmal alles sacken lassen, in Ruhe überlegen, wo sie läuft. So ganz sicher bin ich mir nicht, dass sie über weite Wege kommt.“
Deshalb ist weniger der Henkel-Preis der Diana in vier Wochen ein Thema, eher die Coronation Stakes während Royal Ascot. Denn nach der so sensationell verlaufenen Schlussarbeit hatte sich Wöhler dazu entschieden, die Stute in der Gruppe I-Prüfung über die Meile zu nennen.












