Mit dem zur Gruppe II zählenden Dubai City of Gold, mit 350.000 Dollar dotiert, und über 2410 Meter führend, stand beim Super Saturday auch ein Trial für das Dubai Sheema Classic auf dem Programm. In der Favoritenrolle stand dabei ein auch in Deutschland bestens bekanntes Pferd. Denn der von Roger Varian für Scheich Mohammed Obaid Al Maktoum trainierte Defoe, der 2018 sowohl im Großen Preis von Baden, als auch im Großen Preis von Bayern den zweiten Platz belegt hatte, ging unter Andrea Atzeni als 1,9:1-Chance in die Steherprüfung.
Doch auch diesmal reichte es für den Schimmel nur zum zweiten Platz. Dabei hatte es im Finish sogar lange danach ausgesehen, als ob der Dalakhani-Sohn ganz leer ausgehen würde. Mit zunehmender Distanz wurde der Sechsjährige aber immer stärker, und machte an der Außenseite Meter für Meter auf den führenden Godolphin-Wallach Loxley (Charlie Appleby/Mickael Barzalona, 17,0:1) gut. Doch das Ziel kam zu früh für Defoe, Loxley, ein Sohn der Gruppe I-Siegerin Lady Marian, die von Werner Baltromei trainiert wurde, rettete sich mit einem kurzen Kopf-Vorsprung ins Ziel.
Platz drei ging, eineinviertel Längen zurück, an Mountain Hunter, ein weiteres Godolphin-Pferd, das aber den Stall von Saeed bin Suroor vertritt. Für den Start im Dubai Sheema Classic sollte Defoe aber bestens gerüstet sein, auch wenn es diesmal nur zum zweiten Platz reichte.











