Deauville: Zwei deutsche Siege, im LR aber ohne Chance

Schon sehr früh am Donnerstag Vormittag begann der Renntag im französischen Deauville. Mit insgesamt 15 Pferden waren auch die deutschen Farben an diesem Tag ordentlich vertreten. Im Zentrum der Aufmerksamkeit stand natürlich ein mit 52.000 Euro dotiertes Listenrennen über 1500 Meter mit vierfacher deutscher Beteiligung.

Unter anderem kreuzten in diesem Rennen die beiden Top-Favoriten auf den deutschen Championats-Titel, Alexander Pietsch und Filip Minarik, die Schwerter. Minarik ritt den von Christian Sprengel trainierten König Concorde, Pietsch erhielt die Chance auf Waldermar Hicksts Western Mystic.

Die beiden anderen Starter waren Werner Baltromeis König Bernard (F.Prat) und Hicksts zweite Chance Elke’s Friend’s (S.Ruis). Jedoch hatten die vier deutschen Hoffnungen nichts mit dem Ausgang des Rennens zu schaffen, auch wenn sie zwischenzeitlich gemeinsam an der Spitze des Feldes lagen.

Es siegte Ariete Arrollador vor So Long Malpic und Sulle Orme. König Concorde platzierte sich als Achter und war damit das beste deutsche Pferd in diesem Rennen. Doch deutsche Siege gab es trotzdem zu feiern.

Früher am Tag siegte Alexander Pietsch mit dem von Waldemar Hickst für das Gestüt Grafenberg trainierten Technokrat (31:10). In einem Rennen für Dreijährige (29.000 Euro) über 2400 Meter war es allerdings eine hauchdünne Entscheidung, die die Zielrichter mit einem Kopf zu Gunsten des Oratorio-Sohnes fällten. Auf die Plätze kamen Korgon und Val De Majorque. Deauville schein momentan ein gutes Pflaster für die Deutschen zu sein.

Auch Appleby (26:10) (Foto) konnte unter Christophe Soumillon siegen. Der Schützling des Düsseldorfer Trainers Sascha Smrczek gewann nach einer kämpferisch starken Leistung in einem Dreijährigen Rennen (24.000 Euro) über 1900 Meter gegen Varadero.
Bereits um halb 11, in der sogenannten Matinee, rückten Manfred Hofers Perdona und Wanda’s Girl in die Boxen zu einem Zweijährigen-Rennen (24.000 Euro) über 1900 Meter ein, blieben aber ohne bessere Chancen unplatziert.

Ohne Tadel aus dem Training von Sascha Smrzcek zog sich am Vormittag mit einem zweiten Platz noch am besten aus der Affäre. In einem Ausgleich (20.000 Euro) über die Distanz von 1300 Meter musste der Tertullian-Sohn unter Christophe Soumillon lediglich Speedy Chop vor sich dulden. Werner Baltromeis Any Given Sunday wurde in diesem Rennen Vierte.

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