Es war eine schwere Aufgabe, eine schwerere hätte man kaum aussuchen können. Deutschlands aktuell wohl bester Meiler, der von Erika Mäder für Zalim Bifov trainierte Red Dubawi (Foto) musste am Sonntag in Deauville im Prix Jacques le Marois antreten, dem mit 600.000 Euro dotierten Gruppe I-Rennen über 1600 Meter der Geraden Bahn.
Zwar traf der Dubawi-Sohn unter Eddy Hardouin nur auf vier Gegner, doch darunter befanden sich drei Gruppe I-Sieger, inklusive des wohl besten europäischen Meilers Kingman.
Natürlich war Red Dubawi in einem solchen Elitefeld nur Außenseiter. Und überraschen konnte der deutsche Gast leider nicht, allerdings zog er sich auch wenn er am Ende den letzten Platzu belegte, nicht schlecht aus der Affäre.
Da keiner gehen wollte, übernahm Eddy Hardouin mit Red Dubawi selbst das Kommando. Bis 250 Meter vor dem Ziel konnte der Sechsjährige die Spitze behaupten, dann wurden die Konkurrenten aber zu stark.
Allen voran der 14:10-Favorit Kingman aus dem Stall von John Gosden. Der im Besitz von Khalid Abdullah stehende, dreijährige Invincible Spirit-Sohn setzte sich unter James Doyle wie erwartet ganz souverän durch.
Zweieinhalb Längen Vorsprung hatte der Hengst, für den es der vierte Gruppe I-Sieg war, vor dem Wertheimer-Hengst Anodin, hinter dem Olympic Glory und Rizeena die weiteren Plätze belegten. Red Dubawi war als Fünfetr aber nur mit einem kurzen Hals und einem Hals vom dritten Rang geschlagen, hat sich also alles andere als blamiert.











