Deauville: K?nigstiger-Sohn gewinnt Super-Listenrennen

Der vom Gestüt Fährhof gezogene, im Besitz des Franzosen Gerard Augustin-Normand stehende, und von Jean-Claude Rouget trainierte Königstiger-Sohn Saint Pellerin war der große Star am Dienstag im Critérium du Fonds Européen de l’Elevage, dem mit einem Preisgeld von stolzen 122.000 Euro höchstdotierten Listenrennen Frankreichs.

Die Zweijährigen-Prüfung über die Meile, in der im vergangenen Jahr Danedream als Siegerin auf den dritten Rang zurückgestuft wurde, wurde von acht Pferden bestritten, darunter auch der im Besitz von Simon Springer stehende Orcus aus dem Stall von Christophe Ferland.

Dieser lief als Zweiter ein starkes Rennen, hatte aber keine Chance gegen den 26:10-Favoriten Saint Pellerin (Christophe-Patrice Lemaire, Foto), für den es beim vierten Start bereits der bereits dritte Sieg war.

Früh war der Hengst, der ein Bruder des Gruppesiegers Saphir ist, das am besten gehende Pferd. Für 20.000 Euro hatte Saint Pellerin im vergangenen Jahr auf der BBAG-Auktion in Baden-Baden den Besitzer gewechselt. Auf dem Fährhof konnte man sich über den Erfolg gleich doppelt freuen, ist man Züchter des Siegers und Besitzer von Königstiger, der erst vor zwei Tagen mit Shinning Glory eine Listensiegerin in Hannover stellte.

Einen Sieg für einen deutschen Trainer gab es am Dienstag in Deauville aber auch, als der von Mario Hofer vorbereitete Way of Light-Sohn Final Destination unter Maxime Guyon ein mit 24.000 Euro dotiertes Rennen für zweijährige Debütanten über 1500 Meter gewann.

Der Sieger war einen Tag vor seinem tollen Debüt-Triumph in Deauville an Eckhard Sauren verkauft worden, gewann das Rennen allerdings noch in den Rennfarben des Trainers. Der Trainingsgefährte Dinnar (D.Boeuf) auf dem dritten Rang machte den Erfolg für den Hofer-Stall dann komplett.

Später gab es für Hofer dann noch einen guten zweiten Platz mit Dschahan (M.Guyon) in einem Course B-Rennen für Dreijährige über 1200 Meter der Geraden Bahn (34.000 Euro).

Im hochdotierten Grand Handicap de la Manche, einem Ausgleich über 3200 Meter, der mit 65.000 Euro dotiert war, belegte der von Werner Baltromei trainierte Khadar (Dominique Boeuf) einen ausgezeichneten dritten Platz, zahlte dabei als Außenseiter 67:10 auf Platz.

Die Veranstaltung in Saint Malo, bei der auch einige deutsche Pferde laufen sollten, wurde nach einem Sturz im ersten Rennen abgebrochen.

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