Der Donnerstag in Deauville war wirklich nicht der Tag der Deutschen. Gleich zwei Pferde wurden vom Start verwiesen, die anderen vier deutschen Vertreter blieben unplatziert. Und zu allem Übel verletzte sich schließlich auch noch Mario Hofers Srtalljockey Andreas Helfenbein, der Davitesse reiten sollte, und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Stall Jennys Davitesse sollte ein Verkaufsrennen für die Zweijährigen bestreiten, war am Start aber wieder sehr aufgedreht, und wurde verwiesen. Dabei musste Stalljockey Andreas Helfenbein hart zu Boden. Er wurde bei Bewusstsein ins Krankenhaus eingeliefert, genauere Diagnosen gibt es noch nicht.
Im Hauptereignis des Tages, dem Prix Minerve-Shadwell (80.000 Euro), einer Steherprüfung über 2500 Meter für die dreijährigen Stuten, ereilte die Sprengel-Kandidatin Carolina Directa dasselbe Schicksal wie Davitesse. Die Stute wollte ebenfalls nicht einrücken.
Es siegte schließlich die im Besitz von Andrew Llyod-Webber stehende Dar Re Mi unter Olvier Peslier im Sattel für Trainer John Gosden, 1 ½ Längen dahinter folgten die Aga Khan Stuten Shemina (Christophe Soumillon) und Alpine Rose (Ioritz Mendizabal).
Und auch die anderen deutschen Pferde hatten nicht mehr Glück. So landete die von Werner Baltromei in Mülheim/Ruhr vorbereitete dreijährige Time to Beat unter Dominique Boeuf in einer mit 55.000 Euro dotierten Listenprüfung, dem Prix de Lieurey-Shadwell über 1600 Meter, auf dem sechsten Rang.
Ebenfalls ohne Einfluss auf die engere Entscheidung blieb Andreas Trybuhls zweijähriger Malkovich, der in einem Verkaufsrennen Sechster wurde.
Am Abend in Vichy verkaufte sich der von Wolfgang Gülcher trainierte Zadounevees als Zweiter in einem 27.000er über 2400 Meter sehr gut, doch agierte er unter Eric Wehrel wenig glücklich und verlor den Sieg um einen kurzen Hals erst ganz zuletzt.










