Adrie de Vries präsentierte sich in Top-Form an Weiberfastnacht. Auch bei seinem zweiten Ritt am Donnerstag musste er in Meydan keinen Gegner vor sich dulden. Nachdem der „fliegende Holländer“, wie Adrie de Vries – Stalljockey am Quartier von Champion-Trainer Markus Klug – hierzulande manchmal liebevoll genannt wird, bereits früher am Tag mit dem 210:10-Außenseiter Street Of Dreams nicht zu schlagen war (zum Video), setzte er sich auch gut zweieinhalb Stunden später mit dem von Ismail Mohammed trainierten Wasim gegen 15 Konkurrenten durch.
Er schlug in diesem mit 100.000 Dollar dotierten Altersgewichtsrennen über 1400 Meter den heißen 19:10-Favoriten Zaman, der zwar am Ende noch mächtig schnell wurde, aber den berühmten Galoppsprung zu spät kam. Diesmal gab es am Toto sogar stolze 260:10 auf den Sieg von de Vries (zum Video).
Wer sich den Spaß erlaubt hatte und beide Sieger, die übrigens auch aus nur zwei Ritten des Holländers resultierten, mit fünf Euro, einem „Heiermann“, wie man früher für ein Fünf D-Mark Stück zu sagen pflegte, aufeinander geschoben hatte, bekam für seinen Einsatz unglaubliche 2730 Euro zurück. Eine Rendite, die es sicher nicht gibt, wenn Klugs Stalljockey hierzulande bei zwei Ritten zweimal den Zielpfosten als Erster passiert.












