Den Tiger Hill-Cup (1800 Meter, Dotierung 4500 Euro) in Dortmund sollte der dreijährige Schiergen-Schützling Lord of House nutzen, um sich für sein Pech bei seinem Saisondebüt zu rehabilitieren. Damals kam der Lord of England-Sohn in der Startphase fast zu Fall, entsprechend ging der Fuchs verspätet auf die Reise, spielte daher in der Endabrechnung keine Rolle.
Wesentlich besser gelang des beim zweiten Auftritt des Fuchses. Diesmal war Lord of House unter Andrasch Starke nach dem Start gleich vorne mit dabei, schien im Einlauf nur die Gegenwehr seines Traingsgefährten Papinou (Dennis Schiergen) fürchten zu müssen, nachdem der Recke-Schützling De Rigueur (Sabrina Wandt,Foto, Siegquote 23:10) ausgangs des Schlussbogens schon geschlagen schien. Lord of House übernahm Mitte der Geraden auch die Führung.
Der schon sicher geglaubte Sieg gelang jedoch nicht. Sabrina Wandt gelang es, De Rigueur nochmals zu motivieren, der an der Innenseite noch schön anzog und so den Schiergen-Schützling auf den zweiten Platz verwies, der sicher vor Papinou blieb (Video ansehen).
‚Ich hatte nicht gedacht, dass er sich so schmutzig machen muss‘, flachste Christian von der Recke nach dem Rennen und brachte damit zum Ausdruck, dass er schon Mumm auf sein Pferd hatte.
‚Wir konnten leider in den letzten Wochen in Köln nicht richtig arbeiten‘, erklärte Asterblüte-Trainer Peter Schiergen nach dem Rennen.










