De Kock-Sieg: Kein Al Fahidi-Fort-Hattrick von Linngari

Er hatte dieses Rennen vor zwei Jahren gewonnen und auch in der letzten Saison. Doch der Hattrick wollte dem im Besitz des Bayern-Syndikats um Rupert Plersch stehenden Linngari im Al Fahidi Fort (1600 m, 250.000 Dollar, Gras) nicht gelingen. Mehr als der vierte Platz war für den Sechsjährigen in diesem Gruppe II-Rennen diesmal nicht drin.

Zwar hatte Ryan Moore ihn nach einem Rennen aus dem Mittelfeld in der Zielgeraden bald in Angriffsposition, doch an die vorderen drei Pferde kam er einfach nicht heran.

Zunächst sah es gut für Lord Admiral aus, der Schützling von Charles O’Brien war diesmal früher ‚bei der Musik‘ als bei seinem Treffer vor drei Wochen im Al Rashidiya (Gr.III) und im Einlauf unter Mick Kinane auch schon vorne.

Doch dann kamen die Kingmambo-Söhne! John Gosdens Royal Oath und Archipenko, ein früher von Aidan O’Brien trainierter Vierjähriger, der nun zum Lot von Südafrika-Trainer Mike de Kock zählt, liefen mühelos an Lord Admiral vorbei.

Am Ende hatte Archipenko (Foto, 150:10), der vor dem Start an der Maschine sogar etwas Theater gemacht hatte, klar mit zwei Längen die Oberhand über den englischen Gast und brachte ein weiteres Hauptrennen in den De Kock-Stall.

Eine Story über Archipenkos Besitzer Sheikh Mohammed bin Khalifa Al Maktoum, dem unter anderem auch Asiatic Boy und Honour Devil gehören, lesen Sie in der Sport-Welt, die am Freitag, dem 22. Februar erscheint.

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