Dawn Prayer zeigt an der Saar sein „wahres Gesicht“

Sechs Galopprennen standen am Sonntag auf der gemischten Karte in Saarbrücken. Im Zentrum der Aufmerksamkeit war dabei der Ausgleich III über 1900 Meter, der an Philipp Bergs Rock Academy ging. Unter Fabian Xaver Weißmeier ließ der Areion-Sohn nichts anbrennen und verwies Finch Hatton und Eskalibur auf die Plätze. Für den Sieger, der sein Jahresdebüt gab, war es bereits der dritte Treffer en suite.

Auf der Fliegerdistanz von 1350 Metern setzte sich im Ausgleich IV Christof Schleppis Dawn Prayer (93:10, André Best) durch. Der Acclamation-Sohn war zuletzt in aller Munde, da er in Mannheim verwechselt wurde. Statt dem sechsjährigen Wallach brachte Schleppi unabsichtlich Giacomo Garibaldi an den Start, der dann unter dem Namen Dawn Prayer lief. „Schön, wenn man das richtige Pferd auf der richtigen Distanz hat“, schmunzelte Schleppi nach dem Rennen. Andre Best war übrigens seit über zehn Jahren nicht mehr in Saarbrücken aktiv, besser hätte seine Rückkehr an die Saar also nicht laufen können.

Seinen schon fünften Saisonsieg feierte Horst Rudolphs Bill Ferdinand (43:10, Miguel Lopez), der den Ausgleich IV über 2450 Meter mit feinem Speed gegen den schon weit enteilten Favoriten Cometic Star für sich entscheiden konnte.

Nachdem Lena Mattes am Samstag in Düsseldorf bereits den sechsten Lauf der Sport-Welt Amateur-Trophy gewinnen konnte, holte die Amazone auch im siebten Lauf die volle Punktzahl. Auf Cazador (57:10) sorgte Mattes gleichzeitig für den zweiten Sieg für Besitzertrainer Horst Rudolph. Früh am Tag wurde ein Rennen zum Junior Cup-Südwest entschieden. Hier setzte sich die 39:10-Chance Dragon Hunter unter Laura Schwager durch. Beim ersten Startversuch musste die Reiterin kurz nach dem Start, der später für ungültig erklärt wurde, noch ins Gras. Doch Laura Schwager blieb unverletzt. Beim zweiten Versuch klappte es dann und Schwager hatte im Sattel des Touch Down-Sohnes zu jeder Zeit alles im Griff.

Der Ausgleich IV über 1900 Meter ging an den Iffezheimer Stall von Gerald Geisler. Tricky Tiger (49:10) war unter Alois Gräter in diesem Rennen nicht zu schlagen. Das letzte Rennen war dann das einzige Altersgewichtsrennen des Tages. Noch einmal waren 1900 Meter gefordert und mit Abendwind und Theo Danon kamen sogar zwei einstige Gruppesieger an den Ablauf. Aus diesem Duo kam dann nicht unerwartet auch der Sieger. Waldemar Hicksts Abendwind (17:10) war unter Rebecca Danz der heißeste Favorit an diesem Tag, doch musste seine Anhängerschaft bis ins Ziel schwitzen. Nur knapp gewann der Wiesenpfad-Sohn gegen Theo Danon und Pissarro, die sich Rang zwei im toten Rennen teilten.

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