Nachdem Queen Josephine im Auktionsrennen bereits für eine riesen Überraschung sorgte, legte Waldemar Hicksts für Darius Racing trainierter Alounak am Samstag in Iffezheim im Gruppe III zählenden 64. Preis der Sparkassen Finanzgruppe (ex Spreti-Rennen), der mit 55.000 Euro dotiert war, nach (zum Video).
Nach 2000 Meter verwies der Dauerläufer der deutschen Grand Prix-Pferde den lange führenden Be My Sherriff und den Favoriten Royal Youmzain auf die Plätze. Der Sieg des vierjährigen Camelot-Sohnes, der in diesem Jahr zuvor bereits sechs Mal am Start war, zahlte 14,9. „Wir müssen Herrn Oschmann (Anm.d.Red. Besitzer Darius Racing) danken, dass er entschieden hat hier zu laufen. Es war alleine seine Entscheidung. Das gebe ich auch ehrlich zu“, so Waldemar Hickst nach dem Rennen gegenüber GaloppOnline.de.
Lange stand das Rennen im Zeichen von Be My Sheriff (Lukas Delozier), der das Tempo vorlegte. Doch im Einlauf schickte Clement Lecoeuvre seinen Partner Alounak, der zuletzt Fünfter im Longines Großen Preis von Berlin wurde, auf die Verfolgung. Bei seinen sechs Starts zuvor lief die große Derby-Hoffnung (er musste das Blaue Band verletzungsbedingt auslassen) des vergangenen Jahres eigentlich nie verkehrt, doch der letzte Tick fehlte zuletzt. Nicht so am Samstag. An diesem Tag war der hochveranlagte Alounak, der dreijährig ein Listenrennen gewinnen konnte und der sich im Prix Greffulhe nur dem späteren französischen Derbysieger Study Of Man geschlagen geben musste, auf den Punkt da und holte sich seinen ersten Gruppesieg. Für Besitzer Darius Racing und Trainer Waldemar Hickst war es der erste Gruppe-Treffer der Saison.











