Im Großen Preis von Lotto Hamburg – der für ein Jahr aus terminlichen Gründen von Düsseldorf nach Hamburg wechselt – geht am Samstag auf höchstem Gruppe-Level ein Feld auf die Reise, das in der Tat höchsten Ansprüchen gerecht wird.
Mit dem dreifachen Gruppe-I-Sieger Quijano, der sich erstmals nach seinem zweiten Platz zu Adlerflug im Deutschland-Preis 2007 wieder in Deutschland vorstellt, dem für wenigen Stunden noch aktuellen Derby-Sieger Wiener Walzer (Foto) und Jukebox Jury und somit dem amtierenden Gewinner des Preises von Europa stehen allein drei gestandene Gruppe-I-Gewinner im Feld des 2400-Meter-Rennens, das im Titel auch die Zusätze Deutschland-Preis (früherer Großer Preis von NRW) oder Großer Hansa-Preis beinhaltet, womit auch zum Ausdruck kommen soll, auf welch lange Tradition diese Prüfung zurückblicken kann.
Doch nicht nur die genannten Gruppe-I-Heroen machen diese Prüfung am Vorabend zum absoluten Highlight, auch Allied Pwoers, der von Newmarket-Trainer Michael Bell nach Hamburg entsandt wird, steht als aktueller Grand Prix de Chantilly-Sieger auf Gruppe-II-Ebne in vollem Saft. Godolphins Farben wird Campanologist und somit ein früh im Jahr in Meydan auf Gruppe-II-Ebene erfolgreicher Hengst tragen.
Den Ritt hat Frankie Dettori zur Chefsache gemacht, am Abend wird er nach Dublin fliegen, wo er am Sonntag in den Irish Oaks die Royal-Ascot-Siegerin Hibaayeb steuern wird. Wiener Walzer erhält möglicherwiese Begleitung von seinem Trainingsgefährten Steuben – läuft nicht, falls das Geläuf zu abgetrocknet ist – begleitet.
Den Derby-Jahrgang vertritt im Siebenerfeld Burma Gold, der in einem Rennen reüssieren möchte, auf dem die Schwester seiner Mutter, die große Borgia, 1997 zur Derby-Siegerin aufgestiegen war.











