In diesem Jahr am 11. Mai startet in Frankreich die klassische Saison, wenn in Longchamp sowohl die 1.000 als auch die 2.000 Guineas ausgetragen werden. Für die beiden Meilenrennen gingen wie berichtet auch insgesamt drei Nennungen aus Deutschland ein.
Der neue Schlenderhan-Trainer Jean-Pierre Carvalho hat Artwork Genie aus Frankreich mitgebracht, die für ihn und das Ballyogan Stud zweijährig Mitte September beim Debut in Maisons-Laffitte gewann und dort beim einzigen weiteren Start Mitte November Gruppe III-Dritte wurde.
Sie ist damit als Black Type-Stute höher dekoriert als Gestüt Burg Ebersteins Girl on Fire, die vorbereitet von Peter Schiergen im Oktober in Dresden Zweite beim Debut wurde, bevor sie in der Winterkönigin in Baden-Baden auf schwerem Boden keine Rolle spielte.
Die beiden Stuten könnten bereits am 21. April in Köln aufeinandertreffen, denn sie gelten als Gruppe III-Kandidatinnen für das Schwarzgold-Rennen, in dem sie sich für den Griff nach den Sternen in Frankreich qualifizieren könnten.
Acht Tage nach dem englischen Pendant am 3. Mai in Newmarket ist aktuell natürlich schwer abzusehen, wohin sich die bisher besten Stuten des klassischen Jahrgangs in Europa orientieren. Die französische Gruppe I-Siegerin Vorda dürfte mit einiger Sicherheit auf dieses Rennen zielen.
Wie die beiden Stuten in ihren Quartieren genießt offenbar auch Sahand im Diana-Stall von Jens Hirschberger einige Wertschätzung und muss ebenfalls schon zu Saisonbeginn im Auge behalten werden. Der noch nicht gelaufene Shamardal-Sohn erhielt die einzige deutsche Nennung für die 2.000 Guineas.
Darius Racings Hengst stammt aus einer Siegerin von Nayef, deren Halbbruder Imperial Dancer gegen Soldier Hollow auf Gruppe I-Level zum Zuge kam und zu Intendant Dritter im Dallmayr-Preis wurde. Er hat als Jährling in Newmarket 35.000 Guineas gekostet.
Für sein Ziel gilt grundsätzlich das gleiche wie für das Stuten-Pendant: Prominente Nennungen gingen von den Inseln für Gruppe I-Sieger wie Toormore oder War Command zwar ein, aber die werden in der Mehrzahl sicher für Newmarket eine Woche zuvor vorbereitet.
Pferde aus der zweiten Gruppe I-Reihe und Franzosen wie wahrscheinlich der frische Gruppe I-Sieger Ectot werden aber bestimmt sicherstellen, dass in der Poule d’Essai des Poulains wahrscheinlich noch weniger Mangel an Gruppe I-Pferden herrscht als bei den Pouliches.












