Mit dem Richard Kaselowsky Memorial, dem Badener Jugendpreis, einer mit 15.000 Euro dotierten Youngster-Prüfung über 1000 Meter, stand am Sonntag in Baden-Baden das erste Zweijährigenrennen der Saison 2014 in Deutschland auf dem Programm. Sechs Pferde, allesamt Debütanten, kamen an den Start, am Ende lagen die Favoriten auf den vorderen Plätzen.
Dabei ging der Sieg an die von Paul Harley für das Gestüt Brümmerhof trainierte Banana Split. Unter Adrie de Vries (sechster Meetingstreffer) gewann die Kyllachy-Tochter (Foto) mit tollem Speed ganz leicht gegen den aus Frankreich angereisten Royal Style, hinter dem Sanandaj Dritte wurde.
‚Sie ist eine ganz frühreife, und gute Stute. Sie ist total relaxed, erinnert mich dadurch an Danedream‘, erklärte Brümmerhof-Besitzer Gregor Baum nach dem Rennen.
Als sehr guter Ankauf erwies sich der Rock of Gibraltar-Sohn Lateran Accord für seinen neuen Eigner Guido Schmitt, der ihn auf der Auktion am Freitag für 30.000 Euro aus dem Besitz von Dr. Christoph Berglar erworben hatte. Denn der fünfjährige Hengst gewann unter Filip Minarik als 26:10-Favorit leicht mit dreieinhalb Längen Vorsprung vor Betty Lou das Neue Welle Auftaktrennen, den Ausgleich I über 2200 Meter, der mit 22.500 Euro dotiert war.
Mit der Siegprämie von 13.000 Euro hat Lateran Accord damit beinahe schon die Hälfte seines Ankaufspreises wieder eingaloppiert. Filip Minarik gewann später noch mit Alamdnin das Hauptrennen und den Ausgleich III über 1400 Meter mit Triabl I D und war mit drei Siegen der Mann des Tages.
Das änderte jedoch nichts daran, dass Adrie de Vries mit sieben Siegen Meetings-Champion bei den Jockeys wurde, denn er war im letzten Rennen des Meetings noch mit der von Rudolf Storp trainierten Glamour Girl erfolgreich.
Auch im Ausgleich II über 2000 Meter stellte Waldemar Hickst mit dem Ittlinger Letro den Sieger. Unter Koen Clijmans siegte der Montjeu-Sohn als 21:10-Favorit leicht gegen Foreign Hill und Madhyana und bleibt damit auch nach seinem dritten Start ungeschlagen.
Den The President of the United Arabian Emirates Cup, das mit 25.000 Euro dotierte Listenrennen für die Arabischen Vollblüter auf der Meile, hielt Deutschlands bester Araber, der von Gunter Richter trainierte Schimmel Ameretto gegen den Angriff der Benelux-Pferde im Lande. Leicht, mit einer dreiviertel Länge Vorsprung setzte sich der Achtjährige zur Quote von 49:10 unter seinem ständigen Jockey Mauro Manueddu gegen den Favoriten Phraseur Kossack durch, hinter dem Lillij Ann Dritte wurde.











