Das sagen die Beteiligten zum Henkel Preis der Diana

Der Henkel Preis der Diana am Sonntag in Düsseldorf war gerade über die Bühne gegangen, da herrschte beim Röttgen-Team um Trainer Torsten Mundry (Foto) natürlich eitel Sonnenschein, denn Enora hatte mit riesigem Speed den Klassiker an sich gebracht. Auch Peter Schiergen, der die Zweit- bis Viertplatzierte stellte, war hochzufrieden. Es gab aber auch einige Enttäuschungen. Hier die Stimmen der Beteiligten.

Sascha Smrczek (Trainer Semina): Semina ist sehr gut gelaufen. Sie hielt sehr lange stand. Die Taktik war, vorne zu gehen. Sie ist sehr gut geritten worden.

Saeed bin Suroor (Trainer Hibaayeb): Hibaayeb hatte keine gute Startnummer. Sie musste immer weit außen herum gehen. Das war wenig günstig, und schließlich hat am Ende die Kraft gefehlt.

Karl Jörg (Gestütsleiter Wittekindshof): Die bessere Stute hat gewonnen. Aber Elle Shadow hat sich toll verkauft, nur zum Schluss stand sie nicht ganz durch. Auch das Laufen von Tech Exceed war okay.

Rolf Harzheim (Besitzer Lagalp): Das war eine hervorragende Leistung von Lagalp. In dem großen Feld ist es schwer, von so weit hinten zu kommen.

Torsten Mundry (Trainer von Enora, Amare, Isantha): Ich habe das Rennen noch gar nicht gesehen, da ich an der Startstelle war. Aber die Geste von Terry Hellier hat mir gezeigt, dass Enora gewonnen hatte. Ich hatte drei chancenreiche Pferde in diesem Rennen. Da hatte ich mir gesagt, wenn es nicht dieses Jahr klappt, wann dann? Ich wusste, dass Enora viel Potenzial hat. Beim ersten Start lief sie nur mit halber Kraft. In Köln gewann sie dann sehr leicht. Sie ist ein reines Speedpferd. Herr Rau und ich hatten mit der Familie schon viel Erfolg. Ich denke nur an Egerton, Eliot oder Ephigenie. Was wir jetzt machen, ist noch offen. Zu Amare und Isantha kann ich noch nichts sagen, da ich erst die Wiederholung ansehen muss.

Peter Schiergen (Trainer von sechs Starterinnen): Die Plätze zwei bis vier sind okay. Elle Shadow wurde es zum Schluss vielleicht einen Tick zu weit. Nicea und Lagalp haben noch viel Boden gutgemacht. Nianga, Saldennähe und Amoya konnten sich nicht bemerkbar machen.

Frankie Dettori (Jockey Hibaayeb): Die Stute war rossig. Wir hatten von außen auch kein gutes Rennen.

Andreas Wöhler (Trainer Tech Exceed, Warsaw Ballet, Waldjagd): Tech Exceed war da und schien Dritte zu werden, als sie noch überlaufen wurde. Warsaw Ballet wurde ein paar Mal weggedrückt. Waldjagd wurde es am Ende zu weit.

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