1780 Galopprennen (Vorjahr: 1907) wurden im deutschen Turfjahr 2006 durchgeführt. Bei insgesamt ausgetragenen 220 Rennveranstaltungen an 40 verschiedenen Orten wurden mehr als 16.000 Starter gezählt. Nunmehr betrug der Gesamtwettumsatz 51,1 Mio. Euro und ging damit um 13,9 Prozent zurück. Der Anteil der Außenwetten betrug ca. 44,4 Prozent (Vorjahr: 45 Prozent).
Der Wettbetrieb auf den Rennbahnen hielt sich besser als das Aufkommen an Außenwetten. Rund 19 Mio. Euro an Rennpreisen und Prämien wurden von den Veranstaltern an die Besitzer und Züchter der erfolgreichen Pferde ausgezahlt.
Der Leistungsstand der deutschen Galopprennpferde, die auf dem internationalen Markt so begehrt sind wie nie zuvor, bewegt sich weiter auf sehr hohem Niveau. In Deutschland trainierte Galopper absolvierten rund 1600 Auslandsstarts und gewannen in zalreichen Ländern in aller Welt Rennpreise von annähernd 5 Mio. Euro.
Die beiden in Deutschland gezüchteten Galopper Shirocco und Hurricane Run bildeten viele Monate lang das Spitzenduo in der Weltrangliste – ein bahnbrechendes Ereignis, das die zahlenmäßig kleine deutsche Vollblutzucht nur schwerlich jemals wird wiederholen können. Insofern war 2006 für das Vollblut „made in Germany“ trotz wirtschaftlicher Engpässe in sportlicher Hinsicht ein sensationell erfolgreiches Jahr.











