Das Gest?t der Deutschen und der Hellwig-Martillo-Mumm

Branville heißt die 100 Seelen-Gemeinde, 20 Kilometer südwestlich von Deauville gelegen. Unweit des Ortes erstreckt sich das 250 ha große Areal des Haras des Chartreux. Am Samstag fand dort ein ‚Tag der Offenen Tür‘ statt. Der 54-jährige Alain Brandenbourger hat sich im Jahr 1996 hier einen Lebenstraum erfüllt. Fünfzehn Beschäler stehen aktuell in den Boxen der Station d´Etalons.

Darunter sind solche Spitzenpferde wie der Sadlers Wells-Sohn Daliapour oder der Kingmambo-Bruder Miesques Son (Vater des dreifachen Gr I – Siegers Whipper), unübersehbar auch der deutsche Farbtupfer dank Laveron (3.500 Euro), Martillo (4.000 Euro) und Sabiango (4.000 Euro Decktaxe).

Großes Publikumsinteresse herrscht an diesem Morgen an den „Deutschen“. Immer wieder werden die Neuankömmlinge präsentiert, gehen Schritt, werden vom interessierten Publikum fachkundig in Augenschein genommen.

Als abgeklärter Bursche wird der Anabaa-Sohn Martillo (Foto) im Gestüt tituliert. Völlig unbeeindruckt läßt der mittlerweile sechsjährige sechsfache Gruppe II-Sieger das sich wiederholende Procedere über sich ergehen. „Den bringt nichts aus der Ruhe“ weiß auch Besitzer Manfred Hellwig zu berichten.

„Ich bin überzeugt, das dies die richtige Entscheidung gewesen ist. Er hat den Prix du Muguet zweimal gewonnen und zudem als Anabaa-Sohn hier sicherlich mehr Präferenzen als in Deutschland.‘

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