Das Formhoch von Jockey Adrie de Vries (Foto) in Katar hält an. Nach siebzehn Renntagen weist der Niederländer mittlerweile achtzehn Siege auf, mit denen er weiterhin beste Chancen auf die Titelverteidigung im Kampf um das Championat im Golfstaat besitzt. Treffer Nr.18 holte er am vergangenen Donnerstag, als er mit Awaad aus dem Stall von Trainer Osama Omar al-Dhafa mit drei Längen Vorsprung gewann.
Ferner reichte es noch zu einem dritten Platz, während Marvin Suerland mit Maverin einmal als Zweiter über die Ziellinie gekommen war. Am Doppelrenntag zu Beginn des neuen Jahres (6. und 7. Januar) musste sich de Vries dreimal mit Platz zwei zufrieden geben, um vierundzwanzig Stunden später zum großen Schlag auszuholen. Auf der New Rayyan-Bahn landete er nämlich mit Nimr in einer mit einer halben Million Katar Rial dotierten Prüfung über 2000 Meter für arabische Vollblüter seinen bislang größten Erfolg in der laufenden dritten Katar-Saison.
Nach großartigem Endkampf des Niederländers verwies er mit dem siebenjährigen Nimr, der dem Shahania Stud von Sheikh Khalifa Al Thani, einem persönlichen Berater des Herrschers, gehört, die zähen Zaeem Al Shajah und Omair ganz knapp auf die Plätze. Das Besondere an diesem Rennen war die Tatsache, dass Nimr, eigentlich ein Spezialist für kurze Distanzen, den Kampf gegen die ausgewiesenen 2000-Meter-Pferde zu seinen Gunsten entscheiden konnte.
Für den Sieg gab es 285.000 Katar Rial, die mit Abstand größte Siegbörse, die Adrie de Vries in der laufenden Saison erzielte. Als Trainer des Siegers zeichnet Julian Smart verantwortlich.











