Darley Oettingen-Rennen: Schlappe f?r deutsche Meiler

Das Darley Oettingen-Rennen, die mit 70.000 Euro dotierte Meilenprüfung auf Gruppe II-Niveau, war am Donnerstag das Hauptrennen am vierten Tag der Großen Woche. Und es geriet zum Fiasko für die deutschen Meiler, denn auf den ersten drei Plätzen landeten drei im Ausland trainierte Pferde. Erst auf Platz vier kam Stall Nizzas Amarillo über die Linie.

Damit war er bester Deutscher, denn der Favorit Amaron kam nur auf den fünften Rang. Er machte sich von ganz weit hinten erst ganz spät besser bemerkbar.

Der Sieg ging nach England an den von Andrew Balding trainierten, und von David Probert gerittenen Highland Knight, der nach einem Rennen aus dem Vordertreffen gegen den stark endenden tschechischen Gast Dux Scholar hinkam, hinter dem der Franzose Vagabond Shoes Dritter wurde.

Zunächst ließ sich der spätere Sieger von dem Schweden Energia Dust führen. Als dieser an der Geläufseinmündung nachließ, ging er aber nach vorne und hatte von dort aus die Sache stets im Griff (Video ansehen).

„Ich wollte eigentlich das Tempo machen, hatte aber ein gutes Führpferd. Normalerweise hängt er immer nach links, aber heute hat alles gepasst. Er war frisch und ist toll gelaufen. Das war mein erster Gruppesieg und auch mein erster Erfolg in Iffezheim‘, so David Probert nach dem Rennen.

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