‚Wild Danger macht zunächst einmal einen kleinen Satz‘, umschrieb Rennkommentator Manfred Chapman die Vorentscheidung in einem 2200 Meter-Dreijährigenrennen am Sonntag in Köln. Denn Mitte der Geraden hatte sich der von Andreas Löwe für den Bad Betricher Stall Fürstenhof trainierte Königstiger-Sohn Wild Danger (Foto, 87:10, Andreas Helfenbein) auf einen Rush freigemacht von der Konkurrenz.
Und von diesem Moment an stand der Sieger fest, womit der Hengst auch seine jüngste Vorstellung auf dieser Bahn klar überbot. Zu spät eingesetzt wurde der Favorit Cabimas, der lange an letzter Stelle bummelte und außen heranflog, als der Zug nach vorne abgefangen war (Video ansehen).
Das reichte nur noch, um Ticinus, der ebenfalls sehr schnell wurde, hauchdünn für den Ehrenplatz zu halten. Der Co-Favorit Landero kam aus idealer Lage nicht weiter und endete auf Rang vier. ‚Ich habe mich zu weit aus dem Rennen gelegt‘, haderte Cabimas´ Jockey Filip Minarik mit seinem Ritt.
‚Wild Danger ist ein besserer Dreijähriger, der immer Pausen zwischen den Rennen braucht und nun auf höherer Ebene laufen wird‘, verriet Trainergattin Anne Löwe.
Vor einer Woche holte sich Night Magic den Großen Preis der Hauptstadtregion in Hoppegarten. Und nun gab ihre rechte Schwester Night Fashion (Eduardo Pedroza/Andreas Wöhler, 31:10) in einem Stutenrennen für Dreijährige über 1850 Meter ihr mit Spannung erwartetes Debüt.
Und dieses fiel versprechend aus, denn mit tollen Reserven hielt sie die ebenfalls stark debütierende Power Eva sowie Bayta ab und empfahl sich für die Zukunft. ‚Die hat alles fürs Erste richtig gemacht. Je nachdem, wie sie das Rennen wegsteckt, hat sie eine Diana-Option‘, erklärte Siegtrainer Andreas Wöhler (Video ansehen).
Höllisch eng wurde es in einem 1600 Meter-Rennen in München, als der 24:10-Favorit Adilo (Karoly Kerekes/Wilfgang Figge) den Sieg schon vor Augen hatte, als die 427:10-Chance Lassina (Piotr Krowicki/Jean-Pierre Carvalho) mit jedem Schritt näher-, aber nicht mehr ganz herankam.
Nachdem sein Debüt durch Adilos Erfolg gerade aufgewertet worden war, schaffte es der Highest Honor-Sohn Solution (Filip Minarik/Peter Schiergen, 63:10, zweiter Tagessieg für dieses Team) in Köln in einem 1600 Meter-Rennen erstmals auf die Siegerstraße. Der Schimmel hatte sich rechtzeitig einen Vorteil verschafft, um die gefährliche Attacke von Imasci noch abzuwehren. ‚Wir gehen nun in ein Auktionsrennen nach Hamburg, er kann auch weitere Wege‘, sagte Peter Schiergen über Solution.
Sehr überzeugend fiel der Treffer der 29:10-Chance Nobel aus dem Stall von Andreas Löwe in einem 2200 Meter-Rennen in München aus. Davy Bonilla entlockte dem Paolini-Sohn enorme Reserven und zwang Fly Osoria und den Favoriten Seventh Sky in die Knie.










