Dabirsim startet mit 9.000 Euro – Reliable Man f?r 6.000

Wenn es Herbst wird, kommen die Gestüte zu Wort. Damit die Züchter für die kommende Saison rechtzeitig planen können, werden die Decktaxen für die kommende Saison veröffentlicht. In vielen Fällen ändert sich nichts, interessant ist natürlich, mit welchen Taxen die Stallion-Debütanten in die erste Saison gehen werden.

So kommt aus dem Gestüt Karlshof die Nachricht, dass der im kommenden Jahr erstmals deckende Dabirsim mit einer Decktaxe von 9.000 Euro in seine erste Saison startet. Darüber hinaus bietet man einige Züchterboni an. So werden 20.000 Euro für den ersten von Dabirsim stammenden Sieger ausgeschüttet, 50.000 Euro für den ersten Gruppe-Sieger und sogar 100.000 Euro für den ersten von Dabirsim stammenden Gruppe I-Sieger.

Diese Prämien erhält der Züchter des jeweiligen Pferdes. Die Decktaxe von Derby-Sieger Samum wurde für die kommende Decksaison auf 5.550 Euro festgelegt. Der in Röttgen stationierte Karlshofer und ebenfalls im Deutschen Derby erfolgreiche Kamsin deckt in Heumar für 3.000 Euro. Für alle drei Deckhengste gilt, Decktaxe zu zahlen am 1.10.2014. Bei nicht 48 Stunden lebenden Fohlen gibt es einen Freisprung für die Decksaison 2015.

Holger Faust vom Gestüt Karlshof: „Wir erwarten viele Stuten aus Frankreich und haben deshalb extra eine Kooperation mit der French Bloodstock Agency abgeschlossen, die Dabirsim exklusiv in Frankreich vermarkten wird. Die Vermarktung im deutsch- und englischsprachigen Raum übernimmt meine Agentur, die HFTB Racing Agency. Wieviele Stuten es letztlich werden, kann ich noch nicht sagen, aber alleine schon wegen dem hochinteressanten Züchterbonus hoffe ich auf so viele wie möglich.“

Dass es bei nicht 48 Stunden lebenden Fohlen einen Freisprung gibt, gilt auch für den im Gestüt Röttgen 2014 erstmals aufgestellten Reliable Man, der mit einer Decktaxe­ von 6.000 Euro in seine erste europäische Decksaison gehen wird. Aktuell ist der französische Derby-Sieger in Neuseeland aktiv, er deckt dort rund 140 Stuten.

Röttgens Gestütsleiter Frank Dorff: „Reliable Man ist sehr gut bei den Züchtern in Neuseeland angekommen, wir hoffen natürlich, dass er auch hierzulande zahlreiche Stuten den Dalakhani-Sohn aufsuchen werden.“ Reliable Man, der im Besitz eines neuseeländischen Syndikates steht, wird nach der Decksaison in Röttgen im Juni nächsten Jahres wieder in die südliche Hemisphäre zurückkehren.

„Auch hier ist er syndikatisiert worden, Röttgen hält mehrere Anteile. Es können weitere Anteile erworben werden. Ein Share kostet 26.000 Euro, man kann in den ersten drei Jahren pro Saison zwei Sprünge wahrnehmen“, erklärt Frank Dorff.

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