Es ist sein erster Versuch für das Godolphin-Team. Nach der Abmeldung von Ramonti rückt nun Literato ins Dubai Duty Free (5 Mio. Dollar, 1777 m). Und der letztjährige französische Derby-zweite und Champion Stakes-Sieger könnte das Maß aller Dinge sein. Frankie Dettori gab ihm den Vorzug gegenüber Creachadoir, dem Runner-up des Schütz-Meilenstars Good Ba Ba in der Hong Kong Mile.
Aber Literato steht vor keinem Spaziergang im Super-16er-Feld. Der Vorjahreszweite Linngari (Mitbesitzer ist der Deutsche Rupert Plersch), die Top-Meilerin Darjina (Christophe Soumillon), die starke Japanerin Vodka, die doppelte klassische Siegerin Finsceal Beo – das sind nur einige Asse im Feld, das ferner aus Notional, Majestic Roi, Floral Pegasus, Seachange, Admire Aura, Archipenko, Niconero, Bullish Luck, Jay Peg und Lord Admiral besteht.
Wesentlich klarer gestaltet sich das Bild im Dubai World Cup (6 Mio. Dollar, 2000). Denn der Amerikaner Curlin (Foto, Robby Albarado) gilt als kochendheißer Favorit. Die Startnummer elf muss nicht einmal ein Nachteil sein. Zwar kam noch kein Sieger aus dieser Box, aber schon viermal setzte sich das Pferd aus der ’11‘ durch.
Am ehesten könnten ihm Godolphins Jajil (Box 8, Frankie Dettori) und Happy Boy (Box 3, Kerrin McEvoy) gefährlich werden. Die weiteren Kandidaten im Highlight um 18:30 Uhr deutscher Zeit sind der Saudi-Arabier Sway Yed, der UAE-Vertreter Well Armed, die Franzosen Kocab und Gloria de Campeao, aus den USA Great Hunter und A P Arrow, sowie der Vorjahrszweite und -vierte Premium Tag bzw. Vermilion, und die beiden De Kock-Schützlinge Asiatic Boy und Lucky Find.










