Mit Alanco, Mariquita und Supervisor waren drei der besten deutschen Steepler in Mannheim im Deutschen Amateur Preis am Start. Aber allen einen dicken Strich durch die Rechnung der Favoriten machte der belgische Gast Coyaique, der im kleinen Sechserfeld als 140:10 Chance Start-Ziel mit einem Hals unter dem Iren Harley Dunne gegen den noch größeren Außenseiter Ländler nach Hause kam.
„Er hatte in den letzten drei Rennen so viel Pech. Vor allem in Waregem, als er über 4600 Meter bis zum letzten Sprung dick dabei war und dann unglücklich in die Zange genommen wurde“, freute sich Trainer und Besitzer Thierry de Vlaminck. Aber auch Stefan Wegner war voll des Lobes über Ländler, der eine Bereicherung für die schmale Garde der deutschen Hindernispferde sein dürfte.
Das beste Handicap des Tages ging in den Stall von Hans-Walter Hiller. Noch im letzten Bogen schien der fünffache Jahressieger Pumgun das Rennen kaum noch zu nehmen sein. Aber dann packte Elaysa mit dem jungen Vinzenz Schiergen immer besser an und schnappte noch zu.
Sein Bruder Dennis schlug gleich zweimal zu und zwar zunächst mit dem haushohen Favoriten Beacon Hill aus dem Stall von Christian Peterschmitt und später dann mit der Fährhoferin Cassaia, die haushoch überlegen gewann und von seinem Vater Peter trainiert wird.
Im zweiten Rennen musste der junge Amateur allerdings im Schlussbogen aus dem Sattel von Naurelia, die unvermittelt einen Haken schlug. Man mochte zunächst das Schlimmste befürchten, aber dann ging bei Pferd und Reiter alles glimpflich ab. Offenbar hatte die Stute des Gestüt Haus Hahn Kreislaufprobleme.
Schlimmer erging es jedoch im gleichen Rennen Merian, die von Fabian-Xaver Weißmeier unterwegs angehalten werden musste und später vom Tierarzt erlöst wurde.










