Die vorläufigen Starterfelder für die Dubai World Cup-Nacht in Meydan nähern sich immer weiter ihrer endgültigen Zusammensetzung. Aktuell kommen für die acht Highlights für englische Vollblüter 109 Kandidaten in Frage, von denen sich bislang 38 auf Gruppe I-Niveau durchsetzen konnten.
Wie berichtet, sind aus Deutschland Empoli für das Sheema Classic und Seismos für den Gold Cup eingeladen worden. Der Schiergen-Fuchs ist beim laufenden Carnival zweimal kurzfristig vom Start verwiesen worden. Weil er aktuelle Tests an der Startmaschine problemlos gemeistert hat, darf er am 29. März dabei sein.
Er soll auf die Ex-Deutschen Dunaden und Dubday treffen, von denen Ersterer im Vorjahr zu St Nicholas Abbey Vierter wurde. Nach guten Leistungen als Fünfter im Japan Cup und Dritter in der Hong Kong Vase galt sein Comeback über 2.000 Meter Tapeta-Sand wohl der abschließenden Vorbereitung, als er Anfang Februar zu Prince Bishop Gruppe II-Sechster wurde.
Über Dubdays sensationellen Katar-Hattrick wurde viel berichtet, nun muss der Fuchs die Worte seines Reiters Lanfranco Dettori untermauern, der in dem Steher ein Pferd mit internationalen Gruppe I-Fähigkeiten sieht.
RaceBets.com schätzt den Katarer in seinem Langzeitmarkt für das Sheema Classic bei 150:10 als chancenreichen Außenseiter ein, zu denen auch Dunaden bei 140:10 zählt. Empoli steht jetzt noch 210:10.
Peter Schiergen baut für ihn wieder auf Adrie de Vries, wenn Stalljockey Andrasch Starke in Japan bleibt. Sheema-Favoritin ist momentan Gentildonna bei 45:10 vor Magician bei 50:10. (Zum Langzeitmarkt)
Die Vorjahreszweite wird wie bei ihrer erfolgreichen Titelverteidigung im November im Japan Cup wieder von Ryan Moore geritten. Der Jockey hatte im Breeders‘ Cup Turf für Aidan O’Brien noch Magician verwandelt, weil dessen Sohn Joseph damals das Gewicht nicht bringen konnte, was beim nun vierjährigen Magician nicht mehr der Fall sein wird.
Für den Gold Cup über 3.200 Meter ist Seismos auf RaceBets.com jetzt noch für 170:10 zu haben und damit dort nicht die beste Chance in deutschen Farben bzw. aus deutscher Zucht. Etwas mehr wird im Vorfeld dem Zoppenbroicher Now We Can zugetraut, der nach seiner aktuellen Comeback-Gala Anfang des Monats in Chantilly 120:10 steht.
Sein Besitzer ist der deutsche Chef des Hong Kong Jockey Clubs Winfried Engelbrecht-Bresges, der schon seit Jahren bei Nicholas Clement in Frankreich trainieren lässt. Ihr Martillo-Sohn hat zuletzt auf einer kurzen Mittelstrecke glänzen können, obwohl er auf Cup-Distanzen deutlich höher eingeschätzt wird.
Somit könnte er sich durchaus zum Stolperstein beispielsweise für die Godolphin-Hoffnungen Cavalryman oder Penglai Pavilion erweisen. Der Veteran ist siegreich zurückgekehrt und wird beim Versuch der Titelverteidigung bei 40:10 favorisiert, während der Monsun-Sohn 70:10 steht. (Zum Langzeitmarkt)
RaceBets.com ist auch schon mit den ersten Head-to-Heads für die World Cup-Nacht online gegangen: Dort steht Dubday gegen Dunaden 18:20, Empoli gegen den Hong Kong-Crack Dominant 19:19, Gentildonna gegen Magician 19:19, Joshua Tree gegen Now We Can 20:18 und Seismos gegen Sadler’s Rock 19:19. (Zu den Head-to-Heads)










