Ein Computer-Hacker, der unter dem Pseudonym „Klaus Störtebeker“ im vergangenen Jahr mehrere Internet-Wettanbieter erpresst hat, ist vom Landgericht Düsseldorf zu zwei Jahren und zehn Monaten Gefängnis verurteilt worden. Der 23-jährige arbeitslose Frankfurter wurde in den Punkten „Erpressung“ und „Computer-Sabotage“ schuldig gesprochen.
„Störtebeker“ hatte Internetseiten der Buchmacher, die auf seinen Erpressungsversuch nicht reagierten, für längere Zeit lahmgelegt und damit einen Schaden von knapp einer halben Million Euro verursacht.
Drei Firmen hatten der Erpressung nachgegeben und zahlten ihm insgesamt 5.000 Euro. Als Motiv für seine Tat gab der Erpresser Geldnot an.










