Comeback auf kurzer Distanz: Derbysieger kehrt zur?ck

Souveräner Sieger im Deutschen Derby, Sieger im Rheinland-Pokal auf Gruppe I-Ebene über den Klasshengst Getaway, erfolgreich im Union-Rennen. Das Bergheimer Erfolgsteam hat für den ersten Saisonstart des Cracks den Prix d’Ispahan am Sonntag in Longchamp ausgesucht. Und die Gruppe I-Prüfung, dotiert mit 250.000 Euro, führt bekanntlich über 1850 Meter.

Man ändert also sozusagen den Takt bei dem Vierjährigen, der in Longchamp natürlich von Stalljockey Adrie de Vries geritten wird und mit Next Vision unter Stephen Hellyn einen Pacemaker mit ins Rennen geschickt bekommt.

Es wird sicher keine leichte Aufgabe für den Derbysieger, denn unter den 9 Pferden, die am Freitag bei der Starterangabe im Rennen verblieben sind, befinden sich einige der besten Mitteldistanzler Europas und zwei Stuten, die es zusammen auf zehn Gruppe I-Siege bringen.

Die Rede ist von der Wertheimer-Ausnahmestute Goldikova aus dem Stall von Freddy Head, die sieben Mal auf höchstem Level erfolgreich war, und von der von Jean-Claude Rouget trainierten Stacelita. Letztgenannte war bis zu ihrem siebten Platz im Prix de l’Arc de Triomphe ungeschlagen. Prix Saint-Alary, Prix de Diane und Prix Vermeille, das waren die Siegstationen bei ihrem Gruppe I-Hattrick.

Wie Wiener Walzer kehrt auch die Monsun-Tochter nun also auf einen kürzeren Weg zurück. Doch es befinden sich noch weitere Erstklassige Pferde im „Ispahan“, denn mit dem Oldie Runaway und dem aus einer langen Pause kommenden Wallach Celebrissime treten am Sonntag der Zweite, Dritte und Vierte der letztjährigen Austragung an. Brandgefährlich ist vor allem der von Andre Fabre trainierte Byword, der gerade den Prix Muguet gegen Gris de Gris gewonnen hat.

Im Rahmenprogramm wurde im Prix de l’Avre (LR, 2400 m, 55.000 Euro) der von Peter Schiergen trainierte Ammerländer Next Hight mit Maxime Guyon angegeben. Eckhard Saurens von Mario Hofer trainierter Lamool wurde am Freitag gestrichen.

Mit dem Prix Saint-Alary (Gr.I, 2000 m, 250.000 Euro) steht zudem die Generalprobe für den Prix de Diane an. Trotz eines kleinen Feldes von maximal acht Starterinnen sieht das Rennen sehr offen aus. Favoritin könnte die von Andre Fabre für Khalid Abdullah trainierte Deluxe werden. Die Banks-Hill-Schwester ist nach zwei Starts noch unbesiegt. Maxime Guyon wird die Storm Cat-Tochter reiten.

Für die Steher steht als drittes Grupperennen des Nachmittags dann noch der Prix Vicomtesse Vigier (Gr.II, 3100 m, 130.000 Euro) auf dem Programm.

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