„Cleopatre“: Moonee Valley verkauft sich teuer

Mit der von Mario Hofer für Cocheese Bloodstock trainierten Moonee Valley und der von Sascha Smrczek für Ulrich Zerrath vorbereiteten Ma Marie kamen am Mittwoch zwei deutsche Pferde im zur Gruppe III zählenden Prix Cleopatre, einer mit 80.000 Euro dotierten 2100-Meter-Prüfung für dreijährigen Stuten in Saint-Cloud, zum Einsatz.

Während Ma Marie, eine von Eddy Hardouin gerittene Champs Elysees-Tochter, früh aus der Partie war und in dem mit sechs Pferden schmal besetzten Feld nur als Sechste an den Zielpfosten kam, sah die Aqlaam-Tochter Moonee Valley nach starkem Schlussakkord unter Mickael Barzalona kurz wie eine Kandidatin auf eine Platzierung ganz weit vorne aus. Am Ende musste sich die Siegerin des Prix de Reservois mit Rang vier zufrieden geben.

Es siegte die 20:10-Favoritin Little Nightingale aus dem Stall von Mikel Delzangles unter Umberto Rispoli.Die Muhtathir-Tochter gewann sicher gegen Al Shaqabs Millionen-Stute Al Naamah. Die von Andre Fabre vorbereitete Galileo-Tochter kostete als Jährling fünf Millionen Guineas. Dritte im „Cleopatre“ wurde Stay The Night aus dem Stall von Jean-Claude Rouget.

Wenn man bedenkt, dass Mario Hofers Klasse-Dreijährige, die beim letzten Start unter Rosse litt und daher enttäuschend schwach lief, allen vor ihr platzierten Gegnerinnen zwei Kilo Gewicht geben musste, dann war die Leistung der Stute absolut bemerkenswert. „Wir sind wieder im Spiel“, freute sich Mario Hofer verständlicherweise über die Leistung von Moonee Valley.

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