Mit der Clarence House Chase, mit 150.000 Pfund dotiert, und über 3400 Meter führend, stand am Samstag in Ascot ein Gruppe I-Jagdrennen auf dem Programm. Zwar kamen nur vier Pferde an den Start, doch diese hatten es in sich.
Der Vorjahressieger First Flow aus dem Stall von Trainer Kim Bailey war dabei nicht einmal der Star des Rennens. Denn das waren eindeutig der von Nicky Henderson trainierte Shishkin, und Willie Mullins Seriensieger Energumene. Das Duell der Gruppe I-Sieger wurde mit Spannung erwartet. Nur ganz klarer Außenseiter war hingegen der aus der Zucht des Gestüts Römerhof stammende Amoola Gold aus dem Stall von Dan Skelton.
Und die Erwartungen, die die britischen National Hunt-Fans in dieses Rennen hatten, wurden nicht enttäuscht. Denn die beiden Favoriten (Shishkin stand 1,8:1, Energumene 2,2:1) machten das Rennen in einem packenden Finish unter sich aus. Von Beginn an hatte Energumene unter Paul Townend das Kommando. Und der Denham Red-Sohn war eigentlich immer das am besten gehende Pferd. Auch noch, als es in die Zielgerade ging, denn da war Shishkin unter Nico de Boinville bereits unter Druck.
Doch der Henderson-Schützling findet unter Druck bekanntlich immer viel. Und das tat er auch diesmal. Allerdings sah es trotzdem bis weit in den Einlauf hinein nach Energumene aus, der auch noch als Erster über das letzte Hindernis kam. Dann wurde Shishkin aber immer zwingender, während Energumene sein Pensum spürte. Kurz vor dem Ziel hatte Shiskhin seinen Konkurrenten erreicht, und dann auch passiert. Bis ins Ziel kam der Favorit noch auf einen Vorsprung von einer Länge. 18 Längen zurück wurde First Flow Dritter, während Amoola Gold quasi Start-Ziel Letzter war und deutlich zurück das Ziel passierte.













