Schon das Programm zum Auftakt des „Arc“-Meetings konnte sich sehen lassen. Vier Gruppe II-Rennen, sowie ein Rennen für die Vollblutaraber auf Gruppe I-Parkett standen am Samstag in Longchamp auf dem Programm. Im Zentrum der allgemeinen Aufmerksamkeit stand das Comeback des von Corine Barande-Barbe trainierten Cirrus des Aigles (Foto).
Seit Mai diesen Jahres war ‚Cirrus‘ nicht mehr gelaufen. Unter Olivier Peslier ging der Sechsjährige in den zur Gruppe II zählenden Prix Dollar (200.000 Euro) über 1950 Meter dennoch als klarer Favorit.
Und „Cirrus“ zahlte das Vertrauen in ihn klar zurück. Im von Omar Sharifs Don Bosco angeführten Feld sah man Cirrus des Aigles hinter Colombian und Hunter’s Light an vierter Stelle galoppieren, doch orientierte sich Peslier im Schlussbogen bereits auf den zweiten Platz und man spürte, wie bestechend der Even Top-Sohn ging. Lange lauerte er auf die Möglichkeit zur Attacke. Peslier musste sich dann aber nicht großartig anstrengen, ritt nur mit den Händen, um seinen Partner an die Spitze des Feldes zu führen.
Von dort aus löste sich der Even-Top-Sohn (21:10) auf überragende neun Längen und feierte einen nie gefährdeten Gruppe II-Triumph vor Godolphins Hunter’s Light (S. Bin Suroor/M. Guyon). Andrasch Starke hatte auf dem für Ramzan Kadyrov trainierten Green Destiny (A. Shavuyev) keine besseren Möglichkeiten. Für Cirrus des Aigles war es nach 2010 bereits der zweite Erfolg im Prix Dollar.
Nach diesem auf ganzer Linie überzeugenden Auftritt geht es für Cirrus des Aigles nun in die Champion Stakes und dort trifft er auf keinen geringeren als den absoluten Super-Star Frankel. ‚Ich bin sehr glücklich, die letzte Zeit war sehr hart für mich‘ so Barande-Barbe. ‚Jetzt blicken wir nach Ascot und auf Frankel.‘










