Der von Colm Murphy in Irland trainierte neunjährige Wallach Big Zeb gewann als 110:10-Chance mit Barry Geraghty im Sattel die Queen Mother Champion Chase, das Highlight am Mittwoch des Cheltenham-Festivals.
Der oft als nicht so guter Springer gescholtene Oscar-Sohn strafte alle seine Kritiker mit einer formidablen Leistung Lügen und verwies Forpaddydeplasterer (A.P. McCoy) und Kalahari King (G. Lee) auf die Plätze zwei und drei.
Er entthronte damit den doppelten Champion Chase-Sieger Master Minded (R. Walsh), der nur als Vierter die Ziellinie passierte. Mit von der Partie waren auch die mit deutschen Wurzeln versehenen Twist Magic (R. Thornton) und Well Chief (T. Murphy).
Beide Pferde schalteten sich jedoch nicht in die engere Entscheidung ein. Twist Magic fand nie sein geliebtes ungestörtes Rennen an der Spitze und Well Chief könnte als Elfjähriger nun auch langsam sein Alter spüren. Er trat als Zweiter der Champion Chase 2009 an, erreichte aber nicht erneut eine solch tolle Platzierung und endete nur als Siebter, während Twist Magic angehalten wurde.
Die Royal Sun Alliance Chase über 4900 Meter gewann mit Weapons Amnesty (D. Russell) ebenfalls ein in Irland vorbereitetes Pferd. Charles Byrnes‘ siebenjähriger Presenting-Sohn traf das letzte Hindernis perfekt und stiefelte den Gegnern auf und davon.
Die beiden Nicky Henderson-Galopper Long Run (S. Waley-Cohen) und Punchestowns (B. Geraghty) riefen nicht ihre Bestleistung ab, immerhin landete Long Run noch auf Rang drei. Er wurde knapp vor der Linie noch von Burton Port (A.P. McCoy) für den Ehrenplatz abgefangen.











