Das war eine ganz starke Leistung, die die von Peter Rau trainierte Ittlingerin Chantra am Dienstag in Longchamp im Prix de la Porte Maillot (Gruppe III, 1400 m, 80.000 Euro) zeigte. Unter Johan Victoire hatte die Lando-Tochter von Beginn an die Spitze und schien auch lange hinzukommen. Erst auf der Linie wurde die Stute vom Außenseiter Vertigineux (370:10) gestellt.
Unter Philippe Sogorb war der Hengst im Ziel minimal vor der deutschen Vertreterin, die zu einem Kurs um 350:10 ebenfalls große Außenseiterin war. Chantra, hinter der Snow Key den dritten Platz belegte, verdiente mit Rang zwei 16.000 Euro.
Zwei Stunden zuvor war der von Andre Fabre trainierte Manduro-Bruder Manaba in einem Course D-Rennen über 1700 Meter (29.000 Euro) angetreten, in dem der Anabaa-Sohn den zweiten Platz belegte, wobei er aber nie eine Siegchance besaß.
Das zweite Grupperennen an diesem Nachmittag, der Prix Daphnis (Gr.III, 80.000 Euro, 1600 m) ging durch Indian Daffodil (Christophe-Patrice Lemaire) in den Stall von Jean-Claude Rouget. Nach einem heissen Finish siegte der Hengst gegen den italienischen Gast Farrel, der aber auf den dritten Platz zurückgestuft wurde, da er den Dritten In Chambers behindert hatte. Dieser wurde somit Zweiter.










