Gleich zwei deutsche Pferde versuchten sich am Freutag in Chantilly in einem Tierce-Handicap über weite 3100 Meter. In der 48.000 Euro-Prüfung kam dabei der von Waldemar Himmel trainierte Zadounevees mit Dominique Boeuf auf den fünften Platz, verdiente 2.640 Euro. Dagegen blieb Norbert Sauers Sternkönig-Sohn Asterio (Henk Grewe) unplatziert.
Ohne Möglichkeiten war auch die vierjährige Stute Nanigata aus dem Stall von Werner Baltromei in einem Altersgewichtsrennen über 1900 Meter (22.000 Euro). Sie blieb unter Dominique Boeuf unplatziert.
Besser lief es für die deutschen Pferde dann aber in einem Verkaufsrennen (1600 m, 15.000 Euro), das den Amateuren vorbehalten war. Unter Oliver Schnakenberg kam die von Waldemar Himmel trainierte Kalawa nur ganz knapp geschlagen auf den zweiten Platz, verdiente damit 3.000 Euro, während Werner Baltromeis Song of Tiger (P.Fertillet) auf dem dritten Platz landete (Prämie 2.250 Euro).
Für eine weitere gute Platzierung sorgte in einem anderen Verkaufsrennen (1800 m, 25.000 Euro) der von Norbert Sauer trainierte Event Dash, der unter Henk Grewe ebenfalls erst nach Zielfoto unterlag und Zweiter wurde. 5.000 Euro verdiente der Hengst dabei.
Den Prix de Guiche, das Gruppe III-Rennen über 1800 Meter (80.000 Euor) gewann der Lando-Sohn Calvados Blues aus dem Besitz von Milton Parrish. Der von Philippe Demercastel trainierte Hengst setzte sich unter Gerald Mosse nach einem Rennen auf Warten leicht gegen Dovil Boy und Vesuve durch, während der favorisierte Aga Khan-Hengst Sadiri unplatziert blieb.
In Chester kam der irische Derbysieger Frozen Fire bei seinem Saisondebüt nur auf den dritten und damit letzten Platz. Die Betchronicle.com Ormonde Stakes (Gr.III, 2600 Meter, 75.000 Pfund) waren jedoch auch ein völlig verbummeltes Rennen. Der Sieg ging schließlich an den von William Buick gerittenen Buccellati (Trainer Andrew Balding), der Scintillo auf den zweiten Platz verwies.










