Andre Fabre hat es getan. Wie bereits bereichtet hat er für den zur Gruppe I zählenden Großen Dallmayr-Preis (155.000 Euro) über 2000 Meter ein Pferd nachgenannt . Es ist der fünfjährige New Approach Sohn Elliptique, der von Frankie Dettori geritten wird und der am Sonntag auf elf Gegner treffen wird. Es ist auch der fünfte Lauf zur German Racing Champions League (Zum Langzeitmarkt).
Ein Riemer Galopper war es, der am Mittwoch die letzte Form des Franzosen aufwertete. Night Wish. Im La Coupe als Dritter noch einen Rang hinter Elliptique, gewann den Grand Prix de Vichy. Alleine das macht den Fabre-Schützling zu einem heißen Sieganwärter. Doch die deutsche Gegnerschafft ist nicht von schlechten Eltern. Mit dem Gruppe I-Sieger Ito (Jean-Pierre Carvalho/Filip Minarik) kommt einer der deutschen Grand Prix-Stars an den Start. Ganz nebenbei soll der Adlerflug-Sohn die Führung in der German Racing Champions League verteidigen, denn hier liegt ihm Iquitos (Hans-Jürgen Gröschel/Ian Ferguson), der Sieger im Großen Preis der Badischen Wirtschaft (Zum Video), im Nacken. Ebenfalls mit aktuellen Gruppe-Siegen im Gepäck reisen Articus (Waldemar Hickst/Marc Lerner), Potemkin (Andreas Wöhler/Eduardo Pedroza) und Royal Solitaire (Peter Schiergen/Andrasch Starke) an. Dazu kommen mit dem Hofer-Duo Nacar (Koen Clijmans) und Parthenius (Alex Pietsch) zwei Pferde an den Start, die weitere Ehre für den Derby-Jahrgang einlegen können. Komplettiert wird das Feld durch Brisanto (Miltcho Mintchev/Martin Seidl), Diplomat (Mario Hofer/Adrie de Vries), Incantator (Andreas Wöhler/Jozef Bojko) und Nymeria (Waldemar Hickst/Andreas Suborics).
Insgesamt stehen am Sonntag in Riem neun Rennen auf der Karte. Darunter auch ein Ausgleich II. Hier blickt man gespannt auf Bergwind (Waldemar Hickst/Marc Lerner), der bislang noch nichts verkehrt gemacht hat und der zuletzt nur Rock my World unterlag. Davor bezwang er Matchwinner und damit einem späteren Ausgleich I-Sieger. Bei den Zweijährigen schickt Andreas Wöhler den für den Stall Salzburg trainierten Nani (Eduardo Pedroza) an den Start. Der Lord of England-Sohn stammt aus der Navajo Queen und damit aus einer rechten Schwester des Weltklasse-Galoppers Novellist. Mehr zum Renntag in Riem lesen Sie in der nächsten „Sport-Welt“, die am Freitag erscheint.













