Alle Aufmerksamkeit galt zum letzten Renntag der Saison im Krefelder Stadtwald – Veranstalter waren das Direktorium und die Besitzervereinigung – den beiden im Championatskampf deutlich führenden Andrasch Starke und Eduardo Pedroza. Während Eddie leer ausging, passierte Andrasch Starke gleich zweimal als Sieger die Linie.
Der fünfache Championjockey baute seinen Vorteil auf vier Punkte Vorsprung aus. Ob dies allerdings eine Vorentscheidung war, erscheint angesichts der Tatsache, dass Andrasch Starke in Kürze Deutschland Richtung Asien verlassen wird, eher fraglich.
Zunächst einmal stand der Renntag im Zeichen des Iffezheimer Trainers Werner Hefter, dem in den beiden ersten Rennen mit Franziskaner und Albarello ein Doppel gelang. Beide Sieger ritt Jean-Pierre Carvalho, der später noch mit Cohita zum Zuge kam und einen Dreierpack hinlegte.
„Albarello haben wir erst vor 14 Tagen aus dem Schlenderhaner Rennstall von Jens Hirschberger für den Galoppclub Iffezheim gekauft. Einen besseren Einstand kann man ja nicht haben“, meinte der Iffezheimer Coach, der seinen Schützling in diesem Jahr noch einmal herausbringen möchte.
Auch Simon Magus (Foto) stand vor einem Comeback. Der im Vorjahr bereits höchst profilierte, aber noch sieglose Golan-Sohn wurde erstmals von Waldemar Hickst aufgeboten, stellte sich aber erwartungsgemäß gleich in Siegform vor. Mit der Quote von 10:10 hatte man lediglich einen Geldwechsler gewettet. Andrasch Starke ritt auf Simon Magus seinen ersten Tagessieger, ließ zum Finale noch mit Lucky Limbo den zweiten Treffer folgen.
„Jetzt packen wir ihn erstmal wieder ein, in diesem Jahr wird Simon Magus kein Rennen mehr bestreiten“, so der Weidenpescher Trainer, der für die kommende Saison mit Simon Magus einige Perspektiven haben dürfte.
Weit gestreutes Turfglück: Neben zwei Siegen für die Iffezheimer Trainingszentrale setzte sich mit Diabolito aus dem Geisler-Quartier sogar ein Gast aus München durch. „Ich hatte gedacht, er könnte schon zuletzt in Hoppegarten gewinnen“, meinte der Gast aus Bayern über den Belenus-Sohn.
Gleich eine halbe Stunde später machte Filip Minarik auf der 258:10-Außenseiterin Nightbitch den Doppelschlag komplett. In der „Wettchance des Tages“ trumpfte die von Ex-Championtrainer Hans-Walter Hiller trainierte Cohita mit einer gewaltigen Speedleistung gegen Night Shuffle auf. Limerick Lad und One more Touch komplettierten die Viererwette, die 8696:10 zahlte.
Erst im Verlauf des Nachmittags füllte sich die Krefelder Bahn einigermaßen, vom Gesamtumsatz von 111.746 Euro wurden auf der Bahn nur 38.105 Euro gewettet.












