Der erste Grasbahnrenntag der Dortmunder Rennsaison 2021 wird zum Murzabayev-Festival. Denn nachdem der zweimalige deutsche Jockey-Champion bereits die ersten beiden Rennen mit Gamgoom, bzw. Normfliegerin gewinnen konnte, gab es in der dritten Tagesprüfung, einem Maidenrennen für dreijährige Stuten über 1400 Meter, Tagestreffer Nummer drei für den Kasachen.
Diesmal war es die von seinem Chef Peter Schiergen (zweiter Tagessieg) für das Gestüt Park Wiedingen von Helmut von Finck trainierte Soldier Hollow-Tochter Naraja, die der Meisterjockey zum Sieg führte. Nach einem Rennen aus dem Vordertreffen setzte sich die Stute bei ihrem zweiten Start als 2,1:1-Favoritin gegen Laterani durch, hinter der Pundara Platz drei belegte. (zum Video)
„Am Ende wirkte sie noch etwas grün, aber der Jockey hat alles gut gemacht. Heute war die Distanz etwas kurz, ob sie die ganz große Steherin ist, muss sich zeigen, wir gehen da Schritt für Schritt ran“, so Peter Schiergen nach seinem zweiten Tagestreffer über die Stute, die wie Normfliegerin, die das zweite Rennen gewann, eine Nennung für den Henkel-Preis der Diana hat.
Im vierten Rennen, dem Ausgleich III über 1750 Meter, hätte es beinahe sogar den vierten Murzabayev-Treffer gegeben, doch in dieser Prüfung wurde er mit Romy van der Meulens Rajguru nur Zweiter. Stärker war in diesem Rennen bei seinem Saisondebüt der von Marion Rotering trainierte Dumas. Der Pivotal-Sohn setzte sich nach einem Rennen aus dem Vordertreffen als längster Außenseiter zur Quote von 20,1:1 durch. Platz drei ging an Soyeux, Vierte wirde die Favoritin Kiki Dee. „Wir waren optimistisch, unter die ersten Vier zu kommen“, so Walter Renggli, Ehemann von Trainerin Marion Renggli nach dem Rennen. (zum Video)












