Champion dominiert in Leipzig: F?nf Treffer am Samstag

Frühlingshaftes Herbstwetter und Massenandrang; besser hätten die äußeren Bedingungen für das Leipziger Saisonfinale nicht sein können. Und ganz besonders warm schien die an diesem Nachmittag Sonne für Jockeys Eduardo Pedroza (Foto), der alleine fünf der insgesamt neun auf der Karte stehenden Prüfungen gewann.

Im Fernduell mit dem zum gleichen Zeitpunkt in Krefeld sieglos agierenden Filip Minarik, seinem aktuell schärfsten Konkurrent in Sachen Jockey Championat, konnte er sich somit erst einmal deutlich auf nunmehr neun Zähler Vorsprung absetzen.

Im zweiten Rennen schlug er gleich mit Caerleon Wind für seinen Patron Andreas Wöhler zu, ließ dann mit Califax (Martin Rölke), Tobasco (Angelika Glodde) und Sinfonetta (Roland Dzubasz) sowie Hexi Roos (ebenfalls Dzubasz) gleich noch vier weitere Treffer folgen.

Ausgerechnet im Hauptrennen, dem Preis des Gestüts Röttgen, einem Ausgleich II über 1.850 Meter, musste er sich mit Russian Tigress mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Es siegte der von Martin Rölke vorbereitete und von Kenneth Pattinson bestens gesteuerte Westfalensturm, der somit seinem Betreuer nach Califax einen Doppelerfolg bescherte. Für den Favoriten Viva Colonia aus dem Quartier von Mario Hofer und geritten von Henk Grewe blieb schließlich nur der dritte Platz übrig.

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