Jeder deutsche Rennsportfan erinnert sich an den Fährhofer Silvano. Fünf Gruppesiege, drei davon auf Top-Level konnte er während seiner aktiven Karriere einfahren. Der Lomitas-Sohn war ein echter Globetrotter, siegte u.a. in Sha Tin, Kranji und auch in Arlington.
Und auch während seiner Laufbahn als Deckhengst konnte er mehr als überzeugen. Vor allem die letzte Saison war diesbezüglich ein Ausrufezeichen: Zwölf Black Type-Sieger hatte er 2019/2020 auf der Bahn, zusammen gewannen diese 18 Stakes-Races. U.a. zu diesen Spitzengaloppern zählen die Gruppe I-Sieger Kilindini und Hawwaam.
In einer Erklärung sagten Andreas Jacobs und Tim Bootsma, dass Silvanos Abwesenheit in der Zuchtszene zwar schmerzlich zu spüren sein wird, sie aber äußerst dankbar für den enormen Erfolg waren, den er im Gestüt hatte. Gleichzeitig sind sie erleichtert, dass er sie nicht ganz verlassen wird, sondern auf der Main Chance-Farm seinen wohlverdienten Lebensabend verbringen wird. Noch am letzten Sonntagabend holte Silvano bei den Equus Awards seinen fünften Titel bei den südafrikanischen „General Sires“. 97 Sieger hat Silvano insgesamt hervorgebracht, darunter waren mehr als zehn Black Type-Sieger, das ist Rekord in Südafrika.











