Die Pechsträhne hat ein Ende: Championtrainer Peter Schiergen durfte am Sonntag in Krefeld endlich wieder auf das Siegerpodest. Mit gewaltigem Speed gewann Margot Herberts Davidoff das mit 50 000 Euro dotierte Dr. Busch-Memorial, das erste Grupperennen für Dreijährige in dieser Saison, Global Dream (23:10-Favorit) und Kaleo kamen nach 1700 Metern auf die Plätze.
Dabei hatte es kurz nach dem Einbiegen in die Zielgerade so ausgesehen, als ob es nichts mit einem Treffer werden würde. Andrasch Starke im Sattel von Davidoff wollte innen von dem zu diesem Zeitpunkt führenden Ailton angreifen, doch ging die Lücke wieder zu. Der Jockey musste den Montjeu-Sohn aus der Zucht von Dr. Klaus Schulte für einige Galoppsprünge aufnehmen, fiel auf den letzten Platz zurück.
Starke dirigierte Davidoff dann nach außen, dort zog der Hengst auf freier Bahn unwiderstehlich an, brach bei Mitte der Geraden sogar noch nach Außen weg.
Im Ziel war er sicher mit zwei Längen vor Global Dream, der einen Moment wie der Sieger ausgesehen hatte. Kaleo (2 1/2 Längen hinter Global Dream) und Löwenherz kamen auf die nächsten Plätze, Ailton, der lange für das Tempo gesorgt hatte, wurde acht Längen zurück Letzter.
‚Nach einer solchen Störung glaubt man, dass das Rennen gelaufen ist‘, kommentierte ein erleichterter Schiergen, ‚wir werden in Ruhe überlegen, wie es weiter geht. Das Mehl-Mülhens-Rennen ist nur eine Option, nach dem heutigen Eindruck scheint Davidoff ja auch über weitere Wege zu kommen.‘
‚Wenn ein Pferd nach einem solchen Stopp noch einmal so anpackt, dann handelt es sich schon um ein sehr, sehr gutes Pferd‘, war auch Jockey Andrasch Starke voll des Lobes über den Montjeu-Sohn, der am Toto 51:10 bezahlt hatte.
Sehr zufrieden zeigte sich Global Dreams Trainer Uwe Ostmann. ‚Für den ersten Jahresstart war das in Ordnung‘, sagte er, ‚er ist augenscheinlich auch nur an einem sehr guten Pferd gescheitert.‘












