Carpathian gewinnt Kölner Marathon-Rennen

Nicht der klare Favorit für den zur Listenklasse zählenden Frühjahrspreis des Carl Jaspers Versicherungskontors (25.000 Euro) über die Marathon-Distanz von 3000 Metern, Andreas Suborics Sirius, gewann das erste Highlight der Kölner Sonntags-Karte, sondern der nach Kastration aus einer langen Pause kommende Carpathian aus dem Quartier von Jean-Pierre Carvalho (zum Video).

Ein Jahr kam der Elusive City-Sohn aus dem Besitz des Gestüts Höny-Hof nicht an den Start, doch nachdem Christian von der Reckes Amun (Rene Piechulek) das Feld in den Einlauf führte, hatte Filip Minarik auf dem Fünfjährigen den ersten Lauf und übernahm gleich die Spitze. Den von Andreas Suborics trainierten Sirius und Jockey Alexander Pietsch sah man unterwegs stets an siebter und damit letzter Stelle. Im Einlauf dann machte sich der Favorit auf die Verfolgung, kam an den führenden Carpathian nicht mehr heran. Er passierte als Zweiter die Linie.

Doch es kam noch bitterer für den Favoriten. Rang zwei verlor Sirius am grünen Tisch. Die Rennleitung legte Protest gegen den Siebenjährigen ein, der im Einlauf die im Ziel drittplatzierte Erica (Lennart Hammer-Hansen/Marco Casamento) behinderte. Somit lautete der endgültige Richterspruch: Carpathian vor Erica und Sirius.

Carpathian ist dagegen ein echter Spezialist für Kölner Langstreckenrennen. Schon in der Saison 2016 gewann er das Silberne Band auf Listenebene über 3850 Meter. Der Sieg am Sonntag zahlte 77:10. „Ich habe gar nicht richtig damit gerechnet, dass er nach so einer langen Pause gleich gewinnt“, so Sieg-Trainer Jean-Pierre Carvalho nach dem Rennen.

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