Was für ein Tag für den Galopprennsport. Bessere Werbung kann dieser Sport nicht haben. Wo läutet die Queen die Festlichkeiten zu ihrem 60. Thronjubiläum ein, auf der Galopprennbahn. Und 200.000 Menschen kamen um sie zu sehen. Und natürlich Camelot.
Dieser schaffte es durch die Anwesenheit von Königin Elizabeth II auf den Epsom Downs in die weltweite Presse. Auch diese, die dem Rennsport sonst keine Sekunde widmet.
Sogar in der Tagesschau tauchten die lila Farben von Derrick Smith, Michael Tabor und John Magnier auf. Europas Nummer 1 der Dreijährigen im Ersten in Deutschland. Natürlich dank der Queen. Mit dieser feierten den Camelot-Sieg sage und schreibe 200.000 Menschen.
So viele waren am Samstagnachmittag zum Epsom Derby gestürmt und wurden Zeugen, wie sich das kleinste Derbyfeld der letzten 100 Jahre auf die 2400 Meter-Reise macht. Klein aber fein scheint es. Denn der Sieger Camelot scheint etwas ganz Besonderes zu sein.
„Sue Magnier hat ihn benannt und sie hätte den Namen nicht treffender wählen können. Denn er ist eine Legende und ohne zu übertreiben muss ich sagen, dass dieses Pferd magisch ist. Seine Qualitäten sind Magie. Ich glaube, wir werden noch viel sehen von ihm“, so Trainer Aidan O’Brien, der zusammen mit seinem Sohn Joseph zu ersten Vater-Sohn-Kombination wurde, der ein Sieg in dem Gruppe I-Rennen gelingen konnte.
Mit fünf Längen triumphierte Camelot überlegen, zahlte am Toto 16:10. Jene Wetter, die richtig Vertrauen in Camelot hatten, spielten die Spezialwette bei RaceBets.com, welches 30:10 auf einen Camelot-Erfolg mit drei oder mehr Längen offerierte.












