Ohne Ergebnis endete am Mittwoch die Verhandlung um den Fall des Jockeys Michael Cadeddu vor dem Ordnungsausschuss in Köln. Nach etwa zwei Stunden wurde die Verhandlung vertagt, nachdem noch nicht einmal die Beweisaufnahme abgeschlossen war. Der Kontrollausschuss-Vorsitzende Gottfried Reims beantragte die Hinzuziehung eines Dolmetschers.
Denn bei der Beweisaufnahme kam man offensichtlich nicht vernünftig weiter. Nun muss zeitnah, innerhalb der nächsten 14 Tage ein neuer Termin festgelegt werden.
Michael Cadeddu (Foto), dem vorgeworfen wird, die Gewinnaussichten auf dem Pferd Look Out in einem Sieglosenrennen am 23. Oktober in Düsseldorf vorsätzlich nicht wahrgenommen zu haben, ließ sich von dem in Turfsachen erfahrenen Frankfurter Rechtsanwalt Hans-Helmut Rodenburg vertreten. Die Lizenz wurde dem italienischen Reiter für weitere 14 Tage entzogen.











