Das sah schon richtig gut aus, wie der von Dominik Moser trainierte Brümmerhofer Shinzaro am Sonntag in Hannover das Zweijährigenrennen gewinnen konnte.
Nur mit den Händen geritten kam der Invincible Spirit-Sohn bei seinem Debüt unter Oliver Wilson zum Sieg über Andreas Wöhler Promise of Peace (Jozef Bojko). Dahinter wurde Gondora (Roland Dzubasz/Alexander Pietsch) Dritte. Damit hat Shinzaro, der auch über eine Derby-Nennung verfügt, genau das gleiche Rennen gewonnen, wie sein von Monsun stammender Halbbruder Shimrano, der 2014 über 1750 Meter debütierte und auch gleich gewinnen konnte. Der Sieg des Brümmerhofer zahlte 44:10 (Zum Video).
Auch in der zweiten Youngster-Prüfung gab es einen Debütanten-Sieg. Dieses Mal waren die Auenqueller Farben vorne. Alexander Pietsch kam auf der von Jens Hirschberger trainierten Vive Marie letztlich zu einem sicheren Erfolg über die lange führende Waikita (Markus Klug/Adrie de Vries). Rang drei belegte Lacazar (Peter Schiergen/Filip Minarik). Der Sieg der Jukebox Jury-Tochter zahlte 47:10 (Zum Video).
Das Sieglosenrennen für Dreijährige über 1750 Meter ging an das Warendorfer Quartier von Annika Fust. In den Farben von Udo Rattay gewann die Aqlaam-Tochter Nada Alward (46:10) unter Michael Cadeddu nach einer kämpferisch tollen Leistung gegen den Favoriten Nevio (Dominik Moser/Oliver Wilson), der sich erst spät geschlagen geben musste. Platz drei sicherte sich der Pacemaker Antares (Roland Dzubasz/Alexander Pietsch) (Zum Video). In einem knappen Finish musste sich im Dreijährigenrennen über 2000 Meter die heißeste Favoritin des Tages, Jean-Pierre Carvalhos Igraine (14:10, Michael Cadeddu), gegen Uwe Stechs Maipower (172:10) unter Ionnais Poulis geschlagen geben. Dahinter belegte Maipowers Trainingsgefährte Bill Ferdinand (Rene Piechulek) Rang drei (Zum Video).
Der Ausgleich III über 1750 ging an den im Rennstall von Waldemar Hickst trainierten Wikileaks, der unter Marc Lerner Start-Ziel zu seinem zweiten Treffer in Serie auf der Neuen Bult kam. 24:10 zahlte der Sieg des dreijährigen Toylsome-Sohnes (Zum Video). Wertvollstes Handicap der Hannoveraner Karte war am Sonntag der Ausgleich II über 2000 Meter und einmal mehr sollte ein Rennen an diesem Tag in einem packenden Finish enden. Am Pfosten hatte schließlich der von Waldemar Hickst trainierte Bergwind (29:10), der nach seinem Verkauf erstmals in den Farben von Guido Schmitt an den Start kam, die Nase vorne. Zweiter wurde Loulou’s Jackpot, dahinter belegte Lagoas Rang drei. Für Andreas Suborics war es somit der perfekte Abschied von den Neuen Bult. Bergwind war sein vorletzter Ritt in Hannover. Am Dienstag wird Andreas Suborics noch einmal in Riem in den Sattel steigen, ehe er die Jockeystiefel an den Nagel hängt. Zum 1. Januar wird der dreimalige deutsche Championjockey dann den Stall von Andreas Löwe übernehmen. Das letzte Rennen der Saison in der niedersächsischen Landeshauptstadt war dann noch einmal ein Ausgleich III über 2400 Meter und ging an das Quartier von Claudia Barsig (zweites Tagessieg). Gondaro (98:10) gewann unter Alex Pietsch (ebenfalls zweiter Tages-Treffer) gegen Anaximenes und Palace King.













