Wer sollte Walero schlagen? Im Vorfeld zum Bremer Oster Sprint-Cup, einem über 1300 Meter führenden und mit 20.000 Euro dotierten Listenrennen, sprach eigentlich alles für den Iffezheimer Gruppe-Sieger. Entsprechend sehr kurz notierte Walero, der auch lange wie der Sieger marschierte, doch letzten Endes in Aturo seinen Meister fand.
Als das kleine Fünferfeld im Topereignis der Bremer Karfreitag-Karte in den Einlauf kam, war Walero schnell in Position, während vorneweg unverändert Aturo den Takt setzte. Doch die Haltung von Pascal-Jonathan Werning ließ zunächst nur Gutes für den kochend heißen Favoriten bedeuten.
Man wartete förmlich darauf, dass Walero an Aturo vorbei ziehen würde. Doch urplötzlich kam der Ostmann-Schützling nicht mehr so richtig weiter, während Lennart Hammer-Hansen auf Aturo neue Reserven mobilisieren konnte. (Video ansehen)
So musste der 16:10-Favorit schließlich passen, Aturo war am Pfosten mit gut einer Länge voraus, landete somit die dicke Osterüberraschung zum Karfreitag. 53:10 zahlte der Big Shuffle-Sohn des Stalles Routes 66 auf Sieg, auf Platz drei kam Marny aus dem Blume-Quartier nicht in Gefahr.
Christian Sprengel war ehrlich genug zu sagen, dass er mit einem Erfolg von Aturo nicht gerechnet habe. ‚Platz zwei oder drei war im Vorfeld eine realistische Einschätzung. Doch nun ist es umso schöner. Nun denken wir ernsthaft über einen Start in der Silbernen Peitsche in Köln auf Gruppe-III-Ebene nach.‘
Ein feiner Erfolg war dies auch für Lennart Hammer-Hansen, der in dieser Saison noch öfter für das hannoversche Quartier von Chrsitian Sprengel in den Sattel steigen wird.












