Das Walther J. Jacobs-Rennen, die Gruppe III-Prüfung für die dreijährigen und älteren Stuten ist der Höhepunkt des deutschen Turf-Wochenendes. Und dass in diesem Stehertest gute Stuten laufen, hat das Vorjahr gezeigt. Denn die damalige Siegerin Lady Jane Digby war in der Zwischenzeit sogar auf Gruppe I-Ebene im Großen Dallmayr-Preis erfolgreich.
Und am Sonntag wird also ihre Nachfolgerin gesucht. Dabei treffen drei Stuten des Jahrgangs 2007 auf sechs ältere Ladies. Und von diesen ist mit Sicherheit die Schlenderhanerin Kalla das interessanteste Pferd.
Die Vierjährige hat in ihrer Karriere erst drei Rennen bestritten. Nach einem Debütsieg war sie beim zweiten Start gleich im Prix Minerve (Gr.III) in Deauville erfolgreich. Dann blieb sie im Prix Vermeille, einem der bedeutendsten Stutenrennen Europas unplatziert.
Das alles geschah noch unter der Regie von Andre Fabre. Von dem französischen Top-Trainer wechselte sie ins Quartier von Jens Hirschberger (Foto). Dieser bringt die Monsun-Tochter aus der Kittiwake nun nach elfmonatiger Pause erstmals heraus.
Nach Klasse muss sie sicher keine Gegnerin fürchten. Denn von den älteren Pferden haben Ephigenie, Serienhöhe, Lunduv oder die aus Ungarn anreisende That’s Me keine übermäßig starke Formen vorzuweisen. Und auch Superstition ist zu unbeständig.
Deshalb könnten die Dreijährigen, allen voran die Diana-Fünfte Tech Exceed und Dr. Andreas Boltes Ovambo Queen, die sich beide von Start zu Start verbessrt haben, die gefährlichsten Gegnerinnen der Schlenderhanerin sein.
Die Fährhoferin Nianga war im Preis der Diana hinter Tech Exceed ohne Möglichkeiten, beim Start zuvor blieb sie hinter Ovambo Queen.









