Breeders‘ Cup-Tag 1 – die Amerikaner haben das Sagen

Als erstes der neugeschaffenen Breeders‘ Cup-Rennen wurde der Filly & Mare Sprint gelaufen, ein 1200 Meter-Rennen auf der Sandbahn. Auf dem durch starke Regenfälle seifig gewordenen Geläuf gab es durch die von Elvis Trujillo gerittene und von Doug O’Neill trainierte 90:10-Außenseiterin Maryfield eine große Überraschung.

Mit viel Speed kam die Siegerin an der Außenseite leicht gegen die noch viel größere Außenseiterin Miraculous Miss und Miss Macy Sue hin, womit es eine echte ‚Zigeunerwette‘ gab.

Gut 35 Minuten später wurde erstmals das Juvenile Turf gelaufen, in dem Aidan O’Brien mit Achill Island (Johnny Murtagh) auch einen Starter hatte, und mit Strike the Deal (Jeremy Noseda) und Domestic Fund (Dermot Weld) zwei weitere Europäer an den Start kamen.

Doch der Sieg blieb in den USA, als sich die 136:10-Chance Nownownow (Jockey Julien Leparoux) gegen den den Favoriten Achill Island und den weniger beachteten Cannonball durchsetzte, der nach Zielfotoentscheid knapp vor Strike the Deal blieb.

Für Trainer Francois Parisel war es der erste Breeders‘ Cup-Sieg. Mit riesigem Speed flog der Hengst vom letzten Platz in der Zielgerade an der Außenseite zum Sieg.

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